Montag, 14. Dezember 2009

Termine der Bochumer Amateure

Damit die Winterpause nicht so lang wird, haben wir hier für euch schonmal die aktuellen Termine der Amateure in der Vorrunde der Hallenstadtmeisterschaften 2010:
VfL Bochum A - Hellas Bochum 13.15 Uhr
SV Türkiyemspor - VfL Bochum A 14.00 Uhr
VfL Bochum A - DJK Victoria Bochum 15.00 Uhr
SV Phönix Bochum - VfL Bochum A 16.15 Uhr

Die o.g. Spiele der Vorrunde finden am 03.01.2010 in der Rundsporthalle statt, gespielt wird 1x12 Minuten. Gespielt wird in 2 Gruppen, die beiden Gruppensiegr und Gruppenzweiten spielen über Kreuz das Halbfinale. Die beiden Erstplazierten nehmen an der Endrunde der Hallenstadtmeisterschaften teil.

Samstag, 12. Dezember 2009

VfL Bochum - FC Bayern 1:5: Große Fresse und sonst nix!

Für jeden Fußballer ist es einmal das Größte gegen den „übermachtigen“ FC Bayern München zu spielen. Egal ob ein Amateurverein das Traumlos Bayern in der 1. Pokalrunde zugelost bekommt oder wenn es für einen Bundesligist um Punkte geht. In ganz Deutschland ist jeder Spieler bis in die Haarspitzen motiviert und wehrt sich 90 Minuten lang mit seiner ganzen Fußballer-Seele. Einigen gelingt es – und sie ringen die großen Bayern zu Boden. Es gibt auch viele, die müssen sich der spielerischen Fußballmacht geschlagen geben. Aber sie sitzen in der Kabine, schauen auf ihre geschundenen Körper und sagen sich – scheiß egal, Hauptsache wir haben mit allem was wir haben dagegenzuhalten.
In Bochum ist alles anders. Hier stehen elf hochbezahlte Fußball-Profis auf dem Platz, für die es woanders wahrscheinlich nicht mal mehr zum Stammplatz in der 2. Liga reichen würde, die von sich glauben, Niederlagen passieren nur wenn man Pech hat, oder die anderen mehr Glück. Diese sogenannten „echten Bochumer“, die das blau-weiße Trikot tragen, welches schon Männer wie Hermann Gerland, Michael Lameck, Lothar Woelk, Stefan Kuntz, Klaus Fischer, Jupp Tenhagen und Dariusz Woscz mit Stolz verteidigt haben, hauen lieber die Woche über Sprüche raus, in denen sie ihre großspurigen Taten ankündigen. Gegen Bayern konnte man in allen Gazetten lesen, das sie sich dem Fight des Jahres stellen werden, den Bayern ein Bein stellen wollen usw. Ich führe das hier gar nicht mal mehr aus. Zu was die Spieler unseres geliebten VfL Bochum 2010 zu leisten im Stande sind, konnte man heute gegen den deutschen Rekordmeister begutachten: Nämlich zu gar nix! Nach dieser emtionslosen, blutleeren und fußballerisch unvermögenden Leistung, die zu Unrecht nur mit 1:5 ausgegangen ist muß ich sagen: Ich schäme ich! Indiskutabel, unfassbar und peinlich! Bei wirklich jedem, egal ob bei RW Oberhausen oder beim SC Freiburg, kann man bei einem Spiel gegen Bayern erkennen, das sie mit Hingabe und Leidenschaft dabei sind. Nur nicht bei uns! Na klar verliert man auch mal haushoch gegen die Bayern, aber nicht so! So bleibt uns nur noch festzustellen: Große Fresse und nix dahinter! Traurig, traurig. Wie will man mit so einer Einstellung die Klasse halten. Neben den fußballerischen Defiziten, kommt jetzt auch noch so eine Berufsauffassung dazu. Ich möchte endlich mal nach dem Schlusspfiff sagen: „Mann was für ein geiles Heimspiel! Der VfL hat echt den Gegner mit Leidenschaft besiegt!“ Lange, lange ist es her … Vielleicht geht das gegen Gegner, die wirklich auf Augenhöhe sind – aber die kommen erst noch: In Form von Paderborn, Fürth und FSV Frankfurt.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Gibt es das „Mir san mir“-Gefühl auch beim VfL Bochum?

Am Samstag kommen die Bayern! Fragt sich nur, ob das gut oder schlecht für uns ist? Tatsache ist, das sie mit stolzer Brust und einem eindrucksvollen 4:1-Sieg aus Turin wiederkommen. Was soll da noch schiefgehen, werden sich die Bayern Fans denken. Der FCB hat sein „Mir san mir“-Gefühl wiederentdeckt. Wir sind diejenigen, die auf dem Platz das sagen haben, wir sind der FCB und wir werden siegen. Da fragt sich der arg gebeutelte VfL-Fan, ob es so eine Gefühlsebene auch in Bochum gibt. So ein echt geiles Heimspiel, wie das legendäre 2:1 gegen Schalke, wäre mal wieder etwas Feines. Wie lange lechzte der Bochumer schon wieder nach sensationellen Siegen gegen einen Großen! Vielleicht ist das ja doch nicht so schlecht, das die Bayern kurz vor dem Wochenende in die Erfolgsspur zurückgefunden haben. Angeschlagene Boxer sind gefährlich. Und vielleicht ist etwas Überheblichkeit bei den Bayern auch gut für uns. Dafür muss die Mannschaft aber aggressiver als in Stuttgart auftreten. Und zwar so, wie nach dem 0:1, als es ja dann doch noch klappte. Vielleicht können wir alle ja diesen genialen Moment des Ausgleichstores mit in das kommende Spiel nehmen und dann in „unserer Sprache“ sagen: Wir sind Bochum, wir sind der VfL!
Foto: Stadtneurotiker under CC License

Sonntag, 6. Dezember 2009

VfL holt ein 1:1 • "Fuchsjagd" ist Babbels Ende!

Die wenigen hundert VfL Fans kannten kein Halten mehr. Fanatischer Jubel und Torschütze Christian Fuchs blies zur „Fuchsjagd“. Mit einem Traumfreistoss behielt der Österreicher die Nerven und erzauberte dem VfL damit einen verdienten Punkt am Neckar und jagte über den Rasen! Obwohl man eindeutig anmerken muss: Hier war mehr drin! Der VfL schaffte es in der ersten Halbzeit, dem VfL jegliche Offensivbemühungen abzusprechen. Die VfB Spieler, mit den Nerven restlos runter, spielten nicht nur gegen elf Bochumer sondern auch gegen sie eigenen Fans. Null Anfeuerung aus der Cannstatter Kurve, Protestplakate („Euer Kredit ist verspielt“) und ein gellendes Pfeifkonzert zur Pause. Bis dahin hat der VfL es aber versäumt in Führung zu gehen. So war es mal wieder typisch Bochum, das die Gastgeber in Hälfte zwei mehr Spielanteile bekamen, dadurch mehr Chancen und natürlich das Führungstor erzielten. Die Stimmung war im Bochumer Gästeblock auf dem Nullpunkt. In diesem fehlten übrigens ein Großteil der Ultras Bochum, die mit einer Buspanne irgendwo bei Frankfurt frühzeitig ihre Fahrt beenden mussten. Doch es gab ein Happy End – meinem „Rostocker“ Mitfahrer, der sich nach einem guten Freistossschützen erkundigte, sagte ich schon mal vorneweg: In Bochum kann keiner Freistösse schießen, außer Aza, aber der fehlt. Kaum ausgesprochen, hatte ich Dauerpessimist die Quittung: der Ausgleich! Noch zwei Schiri-Entscheidungen sorgten dann noch für Zündstoff: Die rote Karte gegen Klimowicz und der absolute Super-Gau: Die letzte Aktion des Spiels bot dem VfL eine Überzahl-Konter-Chance und der Schiri pfeift einfach ab! Unglaublich: Gegen Freiburg haben wir so das 1:2 kassiert – und hier wird noch für den VfB gepfiffen! Nichts desto trotz: Die Bayern können kommen!

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Skurile Google-Suche: Was die Sekretärin von Thomas Ernst mit dem Supertalent gemeinsam hat – und wer ist eigentlich Ralf Schickeria?

Als Blogger interessiert man sich natürlich auch, wieviele Leser die eigene Seite so besuchen und wie sie auf diese gestossen sind. Jetzt wissen wir natürlich, daß unsere Seite durch diverse Foren und Mundpropaganda recht bekannt geworden ist. Nichtsdestotrotz gibt es diverse Tools, die das ganze akribisch unter die Lupe nehmen. So kann man sich auch anzeigen lassen, welche Suchbegriffe bei Google letztendlich zu http://www.fs95.de/ bzw. zu http://www.fantastic-supporters.blogspot.com/ führten. Ganz vorne lagen da natürlich so Begriffe wie FS95, Fantastic-Supporters, Ultras Bochum usw. Aber es gab auch ein paar Suchbegriffe, bei denen konnte man sich das Schmunzeln nicht verkneifen.
Hier also die skurilsten Suchbegriffe aus dem November, die letztendlich auf den Blog der FS95 führten:

- warum wurde Marcel Koller entlassen
- die Sekretärin von Thomas Ernst
- Schweinegrippe Zlatko Dedic St. Joseph Hospital
- Wen lieben wir? VfL!
- Ansgar schwenken und ansgar schwenken email
- Beste amateure supporter in deutschland
- Heiko Herrlich ehe ich zum VfL Bochum wechsel, höre ich lieber auf
- Solange man atmet kann man noch hoffen
- Ultras bochum wie sind die
- Fantastic Supertalent deutschland
- Ralf Schickeria
- Dämon Kontaktlinsen Bochum

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Abstiegsendspiel beim VfB: Ist der VfL Bochum wieder nur ein Aufbaugegner?

Können derzeit nur für den Klassenerhalt beten: Die Fans des VfB Stuttgart!
Am Samstag geht’s für den VfL Bochum nach Stuttgart. Der VfB rangiert paradoxerweise nicht in der oberen Tabellenspitze, sondern einen Platz hinter uns auf Rang 17. Damit haben wir ein 6-Punkte-Abstiegs-Endspiel vor uns. Für den Verlierer wird es schwer, noch in der Hinrunde einen der letzten drei Plätze zu verlassen. Dabei stellt sich die Frage wie so oft: Verpennt der VfL wieder so ein wichtiges Spiel und wird zum hundertsten Male in seiner Vereinsgeschichte ein beliebter Aufbaugegner? Der VfB hat außer dem Sieg in Glasgow eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gewonnen. Der letzte Heimsieg stammt sogar vom August 2009 (das war der 2. Spieltag) mit einem 4:2 gegen den SC Freiburg. Ich hoffe, die Jungs haben am kommenden Wochenende endlich den Arsch in der Hose und setzen Nadelstiche genau da, wo bisher alle anderen Mannschaften zustachen. Mit einem Angsthasen-und-Kopflos-Fußball wie gegen den 1.FC Köln jedenfalls wird das nichts werden.
Vielleicht bringt ein Rückblick in die Geschichte ein bißchen mehr Hoffnung: Es war der 26. Oktober 1985, als der VfL mit Spielern wie Ralf Zumdick, Lothar Woelk, Martin Kree, Stefan Kuntz und Klaus Fischer nach Stuttgart reiste. Der VfL hatte das Spiel zuvor gegen den FC Bayern München mit 3:0 gewonnen. Ein Spiel in dem Stefan Kuntz 3 Tore erzielte und ich mit 13 Jahren auf der Haupttribüne saß! Aber zurück nach Stuttgart: Zur Pause stand es noch 0:0. Aber in der zweiten Halbzeit brannte der VfL noch ein wahres Feuerwerk ab. Durch Tore von Volker Knappheide (kennt heuter keiner mehr), Klaus Fischer (2x) und Stefan Kuntz siegte der VfL mit 4:0 am Neckar. Dieser für damalige Verhältnisse sensationelle Sieg und der unglaubliche Lauf, den die Mannschaft hatte, sorgten dafür, daß der komplette Kader des VfL Bochum im aktuellen Sportstudio zu Gast war. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als der Moderator damals sagte: „Nach dem überraschenden 2:0 für den VfL, beschlossen wir einen Spieler des VfL einzuladen. Nach dem 3:0 waren wir schon bei zwei Spielern. Aber nach dem Endergebnis luden wir die ganze Mannschaft ein.“
Lange, lange ist es also her. Im übigen gewann der VfL im darauffolgenden Jahr wieder in Stuttgart. Mit 4:2 – es war übrigens der letzte Sieg beim VfB! 22 Jahre lange Jahre ist das her. Im Bochumer Block werden am Samstag also nicht nur ich, sondern auch VfL-Fans sein, die noch nie einen Sieg in Stuttgart erlebt haben. Außer bei den Stuttgarter Kickers vielleicht ...
Foto: Liwak72 under CC License

Sonntag, 29. November 2009

VfL - 1.FC Köln 0:0 • Kein Licht am Ende des Tunnels!

Als die Leute von Sky nach rund 20 Minuten eine Statistik einblendeten, in denen die Ballbesitzverhältnisse angezeigt wurde, hätte man meinen können beim Spiel der Spvgg Erkenschwick gegen den FC Bayern München zu sein. 35:65% zugunsten des Gastes. In Wahrheit waren wir aber beim Kellerduell zwischen dem VfL Bochum und dem 1.FC Köln, wobei die Gäste aus der Domstadt den Ball rund 20 Minuten nach Belieben hin und her schoben konnten. Das Bochumer glück dabei war, das sie dabei vergaßen auch den Sinn und Zweck des Fußballspielens zu erfüllen, nämlich aus Torchancen Tore zu erzielen. So sah man planlos gegen kopflos. Das ist der VfL Bochum kurz vor dem Jahreswechsel 2009/10. Dem Unvermögen der Herren in Rot sowie dem Fußballgott der am Freitag abend ein Bochumer gewesen sein muß, war es zu verdanken das nach diesem müden und trostlosen Auftreten des VfL zumindest noch ein Punkt raussprang. Das Problem von Heiko Herrlich ist offensichtlich: Es fehlt ein Denker und Lenker im Mittelfeld. Damit meine ich auch nicht einen Azouagh, der sich übrigens in der Halbzeitpause ein ziemlich peinliches Interview leistete, in dem er dem Sky-Moderator erzählte, wie toll der VfL gespielt hat und damit endete, das alles scheiß egal wäre, Hauptsache die Pille geht noch ins Tor. So sahen rund 29.000 Zuschauer ein Spiel, am deren Ende der VfL wieder einmal nicht das umsetzen konnte, was man erwartete: Einen Heimsieg gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf. Die Tabelle sagt eigentlich genau da aus: Ein gewonnenes Heimspiel gegen den Letzten aus Berlin. Alle anderen konnten in oder auch gegen Bochum punkten! Einziger Lichtblick: Roman Prokoph, der wieder eine engagierte Leistung bot, nur natürlich auf hoffnungslosem Terrain. Und als in der zweiten Halbzeit mit den Einwechslungen Klimowicz und Epalle knappe zehn Minuten mal Tempo, Spielfluß und Chancen ins Bochumer Spiel kamen, hoffte der blaue-weiße Fan zumindest phasenweise auf einen Sieg. Doch das „Feuerwerk“ war dann genau so schnell vorbei wie die Silvesterfeier im Altenheim St. Johanna in Bochum-Langendreer. So wird das nichts mit dem Klassenerhalt …

Freitag, 27. November 2009

Vorbericht aus dem Kölner Lager!

Einen ausführlichen Vorbericht aus dem Kölner Lager findet ihr auf den Seiten des 1. FC Köln Blogs "Spielfeldrand - Das Magazin. Der Artikel steht unter dem Motto: Ob Schicksal oder nicht - Kämpfen! Den ganzen Artikel findet ihr unter dem Link: Spielfeldrand - Das Magazin. Dort findet ihr auch ein Interview des Bloggers Andre, welches er mit Ralf Schikora von den Fantastic-Supporters geführt hat.

Flutlichtspiel gegen den 1.FC Köln: Wer versinkt im Chaos?

Vor dem Flutlichtspiel des VfL Bochum gegen den 1.FC Köln brennt bei den Geißböcken der Baum. Ganz Fußballdeutschland kennt binnen weniger Tagen alles was sich hinter den Türen im Geisßbockheim abspielt. Erfolglosigkeit gepaart mit Disziplinlosigkeit und Lustlosigkeit scheinen an der Tagesorndung zu sein. Vor dem „Kellerduell“ gegen uns fehlt dem 1.FC nun auch Lukas Podolski, der gelbgesperrt ist. Und dies führt zu einem Komödienstadl per Excellance. Im Kleinkrieg zwischen Trainer Soldo und Stürmer Novakovic, der sich nach einigen Eskapaden und Aussagen vor der Mannschaft entschuldigen sollte und dies aber nicht tat, scheint es nun einen neuen Höhepunkt zu geben: Novakovic, dessen Platz ja eigentlich auf der Tribüne sein sollte, findet sich nun mangels Alternative zum gesperrten Poldi, auf dem Rasen wieder. Seit gestern aber ohen Kapitänsbinde. Solch angeschlagene Gegner sind eigentlich nichts für uns Bochumer, die ja bekannt sind so jede Krise des Gegners durch eigene Erfolglosigkeit zu beenden. So könnte es dazu kommen, das so manch Bochumer Fan in der Nacht zum Spiel von einem Stürmer Novakovic träumt, der das Kölner Siegtor schießt und mit ausgestrecktem Stinkefinger zu seinem Trainer läuft. Hoffentlich findet unter Trainer Herrlich ein Umdenken statt. Stattdessen sollten wir einem angeschlagenen Gegner den Todestoß versetzen, so daß sich dieser am Montag einen neuen Trainer suchen kann. Mit einer endlich mal engagierten Leistung, mit fussballerischem Können und mutigem attraktiven Offensivspiel sollten die Spieler des VfL ihren Fans heute mal ein gutes Heimspiel zeigen, in dem wir am Ende nicht nur über drei Punkte und einige Tore, sondern auch über einen hoffentlichen Aufwärtstrend jubeln können!
Foto: Ralf Heid under CC License

Dienstag, 24. November 2009

Zlatzko Dedic an Schweinegrippe erkrankt!

Gestern noch Volksheld - heute krank! Zlatko Dedic, Stürmer in Reihen des VfL Bochum ist an Schweinegrippe erkrankt. Das melden soeben diverse Medienagenturen. Wie der Vereinsarzt des VfL Bochum, Dr. Bauer mitteilte, seien die Symphtome früh erkannt worden und enstprechende Massnahmen ergriffen worden. Dedic soll sich bei der Länderspielreise letzte Woche angesteckt haben. Schon zu Beginn der Woche hieß es, das Dedic für das nächste wichtige Heimspiel gegen den 1.FC Köln ausfallen würde. Dies kam einem schon komisch vor, da als Grund eine fiebrige Erkältung angegeben wurde. Nun aber das ernüchternde Ergebnis: H1N1-Virus. Ein Übergreifen auf andere Spieler soll aber ausgeschlossen werden können, da das restliche Team eine Vorsorge Impfung erhalten hat! Wir wünschen gute Besserung, Zlatko Dedic!

Sonntag, 22. November 2009

1:0 Sieg beim HSV: Bochum erlebt herrliches Wunder!

Es war kein Befereiungsshlag, sondern ein Sieg für die Seele und fürs Selbstvertrauen. Der VfL hat das Siegen sicht verlernt und nimmt drei immens wichtige Punkte aus Hamburg mit! Mit 1:0 gewannen die Juns von Heiko Herrlich am Sonntag Abend und der neue Bochumer Trainer konnte somit endlich seinen ersten Sieg als Profitrainer einfahren. Eigentlich ging alles typisch Bochum los: Volksheld Anthar Yahia verletzte sich beim Warmmachen und konnte nicht auflaufen. Darfür kam Mergin Mavraj in die Startformation. Dann gab es natürlich auch das gewohnte Bild. Torchancen en masse für den HSV und sogar ein reguläres Tor, was der Schiri aber aberkannte. Dazu musste Aza wegen Oberschenkelproblemen frühzeitig ausgewechselt werden. Für ihn kam Dennis Grote. So ging es mit einem schmeichelhaften 0:0 in die Pause. In der zweiten Halbzeit konnte der VfL dann so langsam ein bischen "mitspielen" und gewann etwas mehr an Spielanteile. Besonderen Anteil hatte daran auch Roman Prokoph, der für den ebenfalls angeschlagenen Epalle zur zweiten Hälfte kam. In seinem Bundesliga-Debüt zeigte er viel Engagement sowie offensiv als auch defensiv. Und Roman Prokoph hatte auch eine gute Einschussmöglichkeit, Kurze Zeit später aber dann die Überraschung. Ein Konter, Sestak setzt sich durch und passt nach innen auf Grote, der zum 1:0 einnetzte! Und Fußball-Bochum ist im Freudentaumel. Ein seltenes Gefühl! So kann es nun wirklich weiter gehen. Gegen den 1.FC Köln und den VfB Stuttgart gibt es jetzt zwei wegweisende Spiele, in denen weiter gepunktet werden muß. Auch wenn noch vieles hakt und der Sieg mehr als glücklich ist, ein kleiner Schritt ist gemacht. Aber die Konkurrenz hat auch gepunktet von daher war dieser Sieg überlebenswichtig um Anschluss zu halten. Selbstzufriedenheit ist daher völlig fehl am Platz! Dennoch: Glückwunsch VfL, und Glückwunsch Heiko Herrlich!

Freitag, 20. November 2009

Schuldenfrei in Liga 2?

Der VfL Bochum dümpelt als Tabellenvorletzter am unteren Tabellenende der Bundesliga herum. Nur die „Überraschungsmannschaft des Jahres“ Hertha BSC ist noch schlechter als wir. Bei den Konkurrenten Köln, Berlin, Frankfurt und wie sie alle heissen scheint es aber einige Wochen vor der Winterpause so langsam zu rumören. Grund dafür ist der bevorstehende Beginn der Wintertransferperiode. Alle Teams, bei denen es gewaltig hakt, werden aktiv und schauen sich nach Verstärkungen um. Der VfL Bochum könnte dagegen leer ausgehen. Geld für Neuverpflichtungen fehlt. Wobei man sagen muss, das andere Vereine finanziell noch schlechter dastehen, als der VfL. Und dennoch investieren! Lieber Schulden als 2. Liga, scheint das Motto zu sein. Ein Abstieg wäre ein weitaus größeres finanzieller Desaster als ein neuer Kredit, der abbezahlt werden müsste. Dabei geht es dem VfL denkbar gut. Schafft der VfL in diesem Jahr den Klassenerhalt ist der verein praktisch schuldenfrei. Und das ist der Knackpunkt. Außerdem drücken dem VfL erhelbliche Personalkosten: Ex-Trainer Marcel Koller bekommt noch ein relativ üppiges Jahresgehalt und Spieler wie Fernandes, die praktisch null Gegenleistung erbringen, beziehen auch nicht gerade Gehälter, die man aus der Portokasse zahlen kann. So werden also Leute wie Theofanis Gekas & Co. Eher bei Berlin, Frankfurt und anderswo gehandelt, als beim VfL. Dabei hakt es sportlich gesehen immens: Es fehlt ein Stürmer, der für 10-15 Tore gut ist, ein Abwehrmann und Kreativität im Mittelfeld. Allesamt nach Möglichkeit umsonst oder für wenig Geld. Leider ist ein „Schnäppchenjäger“ wie es Stefan Kuntz mal war, nicht mehr im Verein. Die Neuzugänge Dedic und Johansson zeigen, das Thomas Ernst noch lange nicht die Transferqualität erreicht hat, die man mit Drobny, oder Gekas in den Reihen hatte. So wird also „unser Fanis“ für ein paar Millionen zur Konkurrenz wechseln. Was ich vermisse: Es gibt auch Spieler, die zum Jahrensende ablösefrei wechseln können. Aus den skandinavischen Ligen zum Beispiel. Jedoch tut sich bei uns so gar nicht. Ach ja, der VfL gibt ja bekanntlich vorab nie „Wasserstandsmeldungen“ ab. Aber wenn wir abgesoffen sind, dann merken wir das schon selber!
Foto: DavidDMuir under CC License

Donnerstag, 19. November 2009

WM-Quali: Yahia & Dedic: Bochum hat zwei neue Volkshelden!



Der VfL Bochum hat zwei neue Volkshelden in seinen Reihen. Anthar Yahia und Zlatko Dedic schossen ihr jeweiliges Land mit einem entscheidenen Treffer zur Fußball WM nach Südafrika. Man traute seinen Augen nicht, aber e sist wahr: Mit einem wuchtigen Schuß aus spitzem Winkel sorgte Anthar Yahia für den 1:0 Sieg im Entscheidungsspiel Algeriens gegen Ägypten. Beide Länder waren nach dem tumultartigen und umstrittenen Spiel vor ein paar Tagen punkt und torgleich in ihrer Gruppe gewesen. Im Sudan kam es gestern abend zum Entscheidungsspiel, in dem unser Verteidiger mal nicht mit dem Kopf sondern per Fuß sein Land zur WM schoß! Und auch ein zweiter Bochumer sorgte mit seinem Treffer zum 1:0 für den absoluten Ausnahmezustand in seinem Heimatland. Zlatko Dedic schoss den entscheidenen Treffer für Slowenien im Relegationsrückspiel gegen Russland. Das Hinspiel gewannen die Russen noch mit 2:1, aber dank des auswärts erzielten Tores sind die Slowenien nun in Südafrika dabei. Hoffentlich gibt dieses unvergessene Erlebnis beiden Spielern, die sich nun wohl wieder auf der Rückreise in den Ruhrpott befinden, genug Selbstvertrauen, um auch im "grauen Bundesliga-Alltag" für einen Aufschwung zu sorgen. Vielleicht werden sie ja auch in Bochum noch zu Volkshelden, in ihrem Land sind sie es seit gestern jedenfalls schon!

Sonntag, 15. November 2009

1:4 gegen Charleroi: Nur noch Hohn & Spott für den VfL!

Auch im vierten Spiel unter Heiko Herrlich gab es keinen Erfolg für den VfL. Ganz im Gegenteil. Die Niederlagen und Leistungen der Bochumer werden immer unterirdischer. Nur wenige Tage nach dem peinlichen 0:3 gegen Hessen Kassel setzte es im zweiten Testspiel in Herne vor 600 Zuschauern ein 1:4 gegen den belgischen Erstligisten Charleroi. Der VfL wird nur noch mit Hohn und Spott bedacht: Die Zeitungen schreiben von einem "grausamen Spiel", die letzten Treuen VfL`er in im Stadion Schloß Strünkede bedachten den Gegner mit Applaus. Man ist rat- und machtlos derzeit. Vor dem nächsten Bundesligaspiel in Hamburg schwant einem Böses. Was ist nur los? Die Mnnschaft agiert ohne Konzept, ohne Plan und schafft es nicht, mit Spielzügen offensiv zu agieren und sich Torchancen zu erarbeiten. So spricht es dann wohl auch für sich, das der einzige Treffer für unsere Bochumer durch einen Strafstoss von Epalle erzelt wurde. Laut Anmerkung von FS95-Fabu, auch der einzige Grund, warum der Towart der Gäste ein schmutziges Trikot hatte.

Mittwoch, 11. November 2009

Robert Enke ist tot: Drama beschäftigt auch VfL-Fans!

Am Rande des Testspiels sickerte die Meldung um den Selbstmord von Nationaltorhüter Robert Enke durch. FS95-Fabu rief mich an und übergab mir nicht nur den erschütternden Zwischenstand des VfL gegen Hessen Kassel, sondern auch die Nachricht vom Tod Enkes. Auch wir sind betroffen von dieser schrecklichen Nachricht. Robert Enke war nicht nur in Hannover Publikumsliebling, Vorbild sondern in ganz Deutschland, in Bochum eingeschlossen, beliebt und anerkannt. Robert Enke war ein Sportler, der auch bei gegnerischen Fans Respekt genoss und eigentlich immer neutral und ohne Schmährufe bedacht wurde. Ein Spieler, der immer durch seine Leistungen sich Respekt verschaffte. Man erinnert sich da sicherlich noch an das letzte Spiel Enkes in Bochum. Beim 2:0 Sieg von Hannover 96 hielt er mit Weltklasseparaden den Sieg fest. In Hannover herrscht Trauer: Fans zünden Kerzen am Stadion an, die Fahnen hängen auf Halbmast und ein Fan hinterlässt eine Botschaft: Tschüss Robert, halte das Himmelstor sauber!

VfL-Blamage: 0:3 Klatsche gegen Hessen Kassel

Es tun sich immer mehr Abgründe beim VfL Bochum auf: Eine Mannschaft gespickt mit den Stammkräften Ono, Epalle, Freier, Hashemian sowie Luthe, Vogt, Renno und einigen Nachwuchsspielern verlor gegen den Regionalligisten Hessen Kassel mit 0:3. Was für eine Erkenntnis ziehen wir daraus? Kaum jemand, ausser vielleicht Kevin Vogt und Andreas Luthe, konnten überzeugen. Von den etablierten Profis konnte kaum einer seine Bundesligatauglichkeit unter Beweis stellen. Es bleibt viel, viel Arbeit auf Heiko Herrlich. Der überalterte Kader scheint an seine Grenzen zu stoßen, der Nachwuchs ist überfordert. Die aufklamnende Hoffnung in der Heinemann-Zeit ist merklich verpufft. Man sucht verzweifelt einen Strohhalm, an dem man sich klammern könnte um einen Aufwärtstrend zu erkennen. Dieser ist nicht sichtbar. Am kommenden Wochenende tritt der VfL in Herne gegen den belgischen Erstligisten Charleroi an.

Montag, 9. November 2009

VfL-Termine: Im Pokal nach Düsseldorf & Westfalie Herne retten!

Heute haben wir noch zwei interessante Termine für Euch: Zum einem trifft unsere A-Jugend in der 2. DFB Pokal Hauptrunde auf Fortuna Düsseldorf. Dies wurde heute ausgelost. Die Pokalpartie unseres Nachwuchses findet am 13. Dezember 2009 statt! Am kommenden Wochenende, also am Länderspielwochenende, tritt der VfL zum Benefizspiel bei Westfalia Herne an. Gegner ist der belgische Erstligist Sporting Charleroi. Die Einnahmen gehen komplett an die Westfalia. Der Traditionsclub ist, wie ihr sicherlich wisst, von der Insolvenz bedroht. Am morgigen Dienstag trifft der VfL im heimischen Stadion zu einem Test gegen Hessen Kassel an. Anstoss ist um 19:30 Uhr!

Samstag, 7. November 2009

1:2 gegen Freiburg: So lange man atmet, darf man noch hoffen...

Die Spieler des VfL Bochum kämpfen nicht nur gegen den Gegner, nein sie kämpfen auch gegen ihre eigene Psyche. Und seit heute 17:17 Uhr wissen wir auch: Gegen die Schiris. Die 1:2 Niederlage gegen Freiburg ist das Ergebnis aus mangelnder Spielkultur, Pech, Unvermögen und Fehlentscheidungen. Die Mannschaft von Heiko Herrlich hat bei seinem Debut wahrlich kein großes Spiel geliefert, aber sie haben zumindest gekämpft. War es in der ersten Halbzeit Krampf, beherzigten die Bochumer im zweiten Abschnitt zumindest die Tugenden Kampf und Einsatzwille. So gelang auch das 1:1 durch Klimowicz nach einer sehr schönen Vorarbeit von Dedic, der so langsam in Form kommt. Dann die Fehlentscheidung, denn bei Ballabgabe stand Klimo auf gleicher Höhe und so hätte sein Kopfball zum 2:1 zählen müssen. Und dann das Unvermögen: Beim Handspiel eines Freiburgers protestiert die halbe Mannschaft, die Freiburger reagieren schneller und ein langer Ball ist die Vorlage zum 1:2.
„So lange man atmet, darf man hoffen“, sagte Günther Pohl. Und meint wohl, man ist noch nicht tot, solange man noch Luft bekommt. Der VfL ist zur Zeit aber ein Patient mit erheblichen Atembeschwerden. Und ich glaube, ich bin nicht der einzige, der heute um zwanzig nach fünf auf „tote Gegenstände“ losgehen wollte um seinen ganzen Frust ab zu reagieren. Es war die Mischung aus Ärger über die mangelnde Fähigkeit einem Gegner wie Freiburg mal 2-3 Tore „einzuschenken“ , aber auch die Schiribenachteiligung. Zumindest hat der Referee nach dem Spiel den Fehler zugegeben, doch Punkte kann man sich dafür nicht kaufen. Wie tief ist das Loch, in das sich der VfL da gebracht hat? Das ist die Frage aller Fragen. Auch das zweite Spiel gegen einen Gegner auf Augenhöhe wurde verloren. Jetzt ist erst mal Länderspielpause und dann geht es nach Hamburg. Genug Zeit also für Heiko Herrlich um diesen Team wieder Leben einzuhauchen. Denn solange man atmet, darf man hoffen!
Foto:www.1848er.eu

Mittwoch, 4. November 2009

Bochumer Nachwuchs siegt mit Daniel Fernandes in Luxemburg!

Mit dem allerletzten Tropfen Sprit im Tank chauffierte der Busfahrer des VfL Bochum die Nachwuchsmannschaft nach Mamer in Luxemburg. Dort fragte er erst mal Fabu von den Fantastic-Supporters, ob er in der Nähe eine Tankstelle gesehen hätte. Als dieser verneinte, fragte er erst mal nach dem FS95-Mobil um eine Tanke zu suchen ... Aber nun zum sportlichen: Im Rahmen der internationalen Nachwuchsrunde kam der VfL zu einem 3:1 Erfolg gegen die U21 Nationalmannschaft Luxemburgs. Vor circa 50 Zuschauern (davon vier 2 Bochumer aus Bochum und 2 Luxemburgische VfL-Fans) bei Dauerregen im Stade Francois Trausch gab es auch ein Debut: Die ehemalige Nummer 1, Daniel Fernandes, spielte über 90 Minuten beim Bochumer Nachwuchs. Auf der Tribüne gesichtet: Thomas Ernst, der das Spiel und die Leistung des Teams kritisch beäugte!

Montag, 2. November 2009

So sieht die Presse Heiko Herrlich`s Einstand!

Der Tag nach der enttäuschenden Niederlage ist schon schwer genug zu ertragen. Da hat die Presse auch keine Aufheiterungen für uns. Ganz im Gegenteil: Erschütternde Kritik von allen Seiten ...
Der Reviersport /SID schreibt: "Trotz des Trainerwechsels präsentierten sich die Bochumer zunächst stark verunsichert und ließen jegliche Kreativität im Mittelfeld vermissen"
"Neuer Trainer, alte Probleme. Das Debüt für Heiko Herrlich verlief grausam ...von Aufbruchstimmung war keine Spur. Bochum spielte wie ein Absteiger." urteilt die ungeliebte BILD-Online.
Die WAZ mutmasst: "In Frankfurt konnte man zumindest eine Halbzeit lang den Eindruck gewinnen, Herrlich habe mit seiner Arbeit noch gar nicht angefangen, so viele "einfache" Fehler produzierten die Bochumer Spieler."
Der Online-Dienst Westline schreibt zur Niederlage: "Der VfL Bochum bewegte sich nicht wie von Herrlich prognostiziert "auf Augenhöhe" mit seinem Gegner, sondern war ihm hoffnungslos unterlegen. Die Bochumer durften am Ende froh sein, dass sich der Klassenunterschied nicht noch klarer im Ergebnis niederschlug."
Die Süddeutsche Zeitung stellt in ihrer Online-Ausgabe fest: "Bochum hatte bei der vierten Niederlage in Serie kaum mehr als Kampf und Krampf zu bieten - und in 92 Minuten keinen einzigen Torschuss."

Sonntag, 1. November 2009

1:2 in Frankfurt: Auch mit Herrlich ganz schrecklich!

Das war nur noch grausam! Nicht nur die erschreckenden Statistik Zahlen des Sky Reporters: Bochum die einzige Mannschaft die in den letzten 15 Minuten kein Tor geschossen hat, die Mannschaft mit den meisten Gegentoren nach Standards und dann auch noch das Blitz-Aus für Ono. Nur wenige Sekunden nach Gelb gleich Gelb-Rot. Es gab nichts positives bei Heiko Herrlichs Einstand - 1:2 in Frankfurt. Selbst das Bochumer Tor schiß der Gegner. Wo soll man da nur ansetzen? Dazu ist nicht nur Ono, sondern auch Dabrowski im wichtigen Heimspiel gegen Freiburg gesperrt. Es mangelt an allen Ecken und Enden. Im Defensivverhalten nach Standards (warum Epalle beim 1:2 nicht mit dem Kopf zum Ball gehen will ist mir ein Rätsel), oder das Aufbauspiel ohne zwingende Torchance (nach 75 Minuten gabs dann mal so was wie den Hauch einer Chance). Es bleibt sehr viel Arbeit für den neuen Trainer. Ich hoffe nur er weiss, was er tut. Denn so langsam wird die Situation kritisch und verläuft ähnlich wie in der letzten Saison. Die Konkurrenz schläft nicht und punktet kräftig! Und mit so einem Auftreten wie heute wird keiner in Bochum optimistischer. Mann kann nur darauf hoffen, das dieser ideenlose Auftritt am kommenden Wochenende nicht nochmal vorkommt. Da kommt Freiburg, mit vier Niederlagen in Folge im Gepäck. Schlecht für den VfL: Für die Breisgauer kann es eigentlich leider nichts besseres geben, als nach Bochum zu fahren. Dafür sind wir ja leider bekannt, Negativserien des Gegners zu beenden. Zumindest diesen Fluch muss Bochum endlich beenden.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Die Achterbahnfahrt des Frank Heinemann

Da saßen sie nun: Der Presseprecher des VfL hatte das Anfangswort, daneben Thomas Ernst, Heiko Herrlich und Werner Altegoer. Letzterer beschrieb das Fußballgeschäft einst als „Haifischbecken Bundesliga“. Ein Fressen und Gefressen werden ist das im schnelllebigen Geschäft. Davon kann jetzt auch einer ein Lied singen, der nicht anwesend war: Frank Heinemann. Jahrelang Co-Trainer, über Nacht zum Chef aufgestiegen steht er zur Zeit zwar mit Arbeitsvertrag aber ohne Beschäftigung da. Heiko Herrlich wird mit Iraklis Metaxas (Foto rechts, bisher DFB Trainer beim Stützpunkt Mittelrhein) seinen eigenen Co-Trainer mit an die Castroper Strasse bringen. „Wir werden sicher eine adäquate Position für Frank Heinemann finden", sprach Thomas Ernst gestern auf der Pressekonferenz. Ich finde diese Lösung eine gute Mischung aus notwendiger Personalpolitik und Anerkennung für seine Leistung und Verbundenheit mit dem Verein. Es wäre grob fahrlässig so einem Unikum wie es Funny für den VfL ist, nicht weiter an den Verein zu binden. Denn er hat grpße Verdienste um den Club. Andererseits hat er aber auch als Co-Trainer Mitverantwortung getragen. Und diese belegt auch einige Abstiege und eine schwierige Situation in dieser Saison. Eigentlich ist die Neubesetzung eines Trainer Postens ähnlich vergleichbar, als wenn ein neuer Vorstandsvorsitzende in ein großes Unternehmen eintritt. Dieser würde sicher auch lieber seine eigene Assistentin mitbringen, mit der er schon jahrelang ein eingespieltes Team abgibt, als mit einer neuen Sekretärin zu beginnen, wo es noch viele Abstimmungsschwierigkeiten gibt. Natürlich kennt Funny den Club wie kein anderer, aber Veränderungen in vielen Bereichen lassen sich nur durch Erschließung neuer Wege und Abläufe erreichen. Und alle die kritischen Stimmen, die Veränderungen beschworen haben, bekommen diese nun schon mal in einigen Bereichen. Frank Heinemann ist zu wünschen, das er eine neue Position bekommt, in der er auch weiterhin einen wesentlichen Anteil am Erfolg des VfL beitragen kann. Zum Beispiel im Jugend- und Nachwuchsbereich, der eine große Rolle in den Plänen von Heiko Herrlich sein wird.
Foto: Iraklis Metaxas wird neuer Co-Trainer des VfL Bochum.

Dienstag, 27. Oktober 2009

DFB erteilt Freigabe für Herrlich • Ab 17:30 Uhr Vorstellung des neuen Trainers!

Das grüne Licht vom DFB kam heute Nachmittag. Damit ist der Weg frei für Bochums neuen Coach Heiko Herrlich. Der bisherige Bundestrainer der U19 unterschreibt heute einen Vertrag bis zum 30.06.2011. Um 17:30 Uhr wird Heiko Herrlich im Rahmen einer Pressekonferenz beim VfL vorgestellt. Somit sitzt der neue Coach erstmalig am Wochenende beim Auswärtsspiel in Frankfurt auf der Bochumer Trainerbank! Wir wünschen viel Erfolg!

Montag, 26. Oktober 2009

"Herrliche Zeiten": Heiko Herrlich wird neuer Trainer des VfL Bochum!

Nun ist die Katze aus dem Sack: Heiko Herrlich, einst Profi bei Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach wird neuer Trainer beim VfL Bochum. Herrlich betreut derzeit die deutsche U19 Nationalmannschaft und wird morgen auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Damit haben wir den erwarteten "Neueinsteiger" der bisher beruflich an den DFB gebunden war. Hoffen wir das das "frische Gesicht" dazu beiträgt, das der Weg des VfL wieder in die andere Richtung geht und das Heiko Herrlich seine Erfahrungen im Jugendbereich einbringen kann. Denn keine andere Bundesliga-Mannschaft hat einen höheren Altersdurchschnitt als der VfL Bochum. Also, Glück Auf und Herzlich Willkommen!
Foto: Neuer Trainer in Bochum: Heiko Herrlich, hier noch als Hospitant beim 1.FC Köln im Jahre 2007. (c) ThomasCasper under CC License.

1:4 gegen Bremen: Haben wir das verdient?

Was hat das zu bedeuten: Jörn Andersen und Peter Neururer gestern Abend in Bochum!
So was gibt es nur in Bochum – nach 38 Sekunden der Führungstreffer, nach 5 Minuten zwei mal das Aluminium getroffen und am Ende 1:4 verloren. Die Mannschaft um Frank Heinemann kämpfte und konnte somit zumindest einen kleinen Teilerfolg verbuchen. Das Publikum nähert sich dem Team wieder an oder auch umgekehrt. Aber: Die spielstarken Bremer, die die ersten Minuten verschliefen, brannten natürlich auch ein tadelloses Offensivspiel ab. Jedoch, wenn man sich das eine oder andere Tor anschaut, merkt man wo es beim VfL hakt: Taktisches Verhalten, Zweikampfschwäche gerade bei Standards usw. Nicht anders kann man es sich erklären, daß man einen Gegentreffer nach einem ruhenden Ball aus der gegnerischen Hälfte kassiert. Ein langer Ball, die Abwehr war nicht auf der Höhe und der Ball war versenkt. Wie geht’s weiter: Morgen, also am Dienstag soll ein neuer Trainer präsentiert werden. Nach dem Spiel hiess es dann möglicherweise am Mittwoch. Egal wer kommt, es muß ein Trainer sein, der im Verein eine Aufbruchstimmung erzeugt, der die Mannschaft in vielen Bereichen verbessert. Wozu sie in der Lage ist, hat man in den ersten Minuten gesehen. Und auch nach dem Rückstand ließ die Mannschaft nicht davon ab, ihr Können phasenweise abzurufen. Auf einen großen Namen zu hoffen, wäre fehl am Platz. Der VfL wird keinen Trainer solchen Kalibers finanzieren können und andersherum würde wohl auch kein angesehener Trainer sich das Wagnis VfL zumuten wollen. Es läuft daher auf einen Neuling im Trainergeschäft hinaus, der bereits Erfahrungen gesammelt hat, für den aber die Bundesliga ein Neuanfang ist. Dennoch auf der Tribüne: Peter Neururer und der derzeit arbeitslose Jörn Andersen.

Sonntag, 25. Oktober 2009

VfL Bochum - Werder Bremen: Was erwartet uns heute?

Der enttäuschende Auftritt im Derby ließ uns gefühlte zwei Kollersche-Jahre älter werden. Und irgendwie blickt so keiner mehr durch, bei diesem Verein. Da dachte man Frank
Heinemann hätte dem Team nach den guten Auftritten gegen Wolfsburg und Nürnberg neues Leben eingehaucht, wurde man im so wichtigen Derby gnadenlos enttäuscht. Was ist da eigentlich bloß los? Hat da niemand den Laden im Griff? Haben die Spieler keine korrekte Einstellung zum Beruf? Oder wie sind diese schwankenden Leistungen zu beurteilen. Da kommt ja heute Werder Bremen gerade recht. Vorsicht Ironie:Ich glaube gegen kein anderes Team gab es mehr Klatschen als gegen die Norddeutschen. Und für heute schwant da einem schon wieder Böses: Ich bin nicht der einzige der sich an die desäströse 0:6 Pleite erinnert. Der VfL ist übrigens seit sieben Spielzeiten gegen Werder zu Hause ohne einen Sieg! Werder hat einen Lauf, Tim Wiese knackt den vereinsinternen Rekord, in dem er über 600 Minuten ohne Gegentor ist. Das Offensiv Duo Pizzaro und Özil schießt Tore am Fließband und wir reißen wahrlich keine Bäume aus. Egal wie der Kick wohl ausgeht: Kommende Woche wird wohl ein neuer Trainer präsentiert. Zumindest munkelt man da so. Aber irgendwie kann man derzeit nichts für voll nehmen, was da von der Castroper Straße verlautet wird. Was muß das für ein Wundermann sein, mit dem man vier Wochen lang verhandelt. Der "Loddar" kann es jedenfalls nicht sein, steht dieser kurz vor einer Vertragsunterzeichnung beim drittletzten der argentinischen ersten Liga. Einen Lichtblick gibt es auch noch: Phlipp Heerwagen ist wieder fit. Obgleich dieses eigentlich kaum jemanden erleichtern wird, so gut hat Andreas Lithe ihn vertreten. Aus der einst größten Baustelle Torwart haben wir ein Luxusproblem gemacht. Bleibt dennoch die Hoffnung, das jetzt endlich einmal ein radikaler Schnitt in allen Bereichen vonstatten geht, damit der VfL Bochum endlich wieder in die richtige Bahn gelenkt wird. Denn derzeit geht es in die falsche Richtung!

Freitag, 23. Oktober 2009

Trainersuche beim VfL Bochum: Was will uns Thomas Ernst präsentieren?

Über vier Wochen ist der Vorstand des VfL auf der Suche nach einen neuen Trainer. Eine ungewöhnlich lange Zeit im schnellelebigen Bundesligageschäft. Eigentlich präsentieren abstiegsbedrohte Clubs schon mehrere Tage nach der Entlassung einen neuen Coach. Nicht so bei unserem VfL: Zwei Aussagen von Thomas Ernst unterstreichen dieses: "Wir werden uns bei der Suche nach einem neuen Trainer, ausreichend Zeit lassen" und „Es wird keiner der üblichen Verdächtigen“. Soll also heissen: Der VfL steckt in konkreten Verhandlungen mit einer außergewöhnlichen Personalie. So langsam schwenkt die öffentliche Meinung der Fans, aber auch der Presse um. Der Kreis hat sich verkleinert, auch Frank Heinemann ist eine Lösung, verkündete „Gustl“ vor Kurzem. Was steckt dahinter? Wenn man so lange an der Trainerfrage arbeitet, kann es sich ja nur um einen Trainer handeln, der irgendwo unter Vertrag ist, sprich bei Club oder Verband eine Austiegsklausel besitzt. Gehen wir die Varianten durch:

Es wird ein vereinsloser Trainer: Eine Farce für Thomas Ernst. Einen arbeitslosen Trainer zu verpflichten, kann keine vier Wochen dauern, es sei denn man nutzt für die Kommunikation Brieftauben. Dies würde dem Verein und seinem Image mehr Schaden als Nützen und den Fans könnte man so einen Mann nicht verkaufen. Es sei denn man holt eine Koryphäe.

Es wird ein Trainer, der woanders unter Vertrag stand: In dieser Konstellation ist die lange Zeit durchaus verständlich. Wird es ein DFB-Angestellter, könnten die Junioren-WM oder andere Verpflichtungen eine Rolle gespielt haben. Auch im Ausland laufen die Ligen derzeit bzw. in skandinavischen Ländern enden sie im November.

Es wird Frank Heinemann: Sollte es „Funny“ werden, wird überall der Eindruck entstehen, der VfL hat keinen anderen kriegen können. Wenn man Heinemann gewollt hätte, hätte man keine Suche starten brauchen. Die „Notlösung“ wäre für die Kritiker von Thomas Ernst ein gelungenes Fressen!
Wir sind also gespannt, was uns da in nächster Zeit erwartet! Zumal Thomas Ernst verkündet hat, das es kein Holger Fach, Heiko herrlich oder Horst Hrubesch sein wird. Wir tippen auf Christian Gross, Pierre Littbarski, Thomas von Heessen, Volker Finke oder Uwe Rösler!

Dienstag, 20. Oktober 2009

Marcel Koller: 50.000 € pro Monat und Angst vor VfL-Fans!

Marcel Kollers Heimatstadt lebt es vor!
Vor einem Monat setzte der VfL Bochum seinen Trainer Marcel Koller vor die Tür. Im Trainingslager in seiner Heimat erlebten wir noch einen entspannten und lockeren Trainer, der versuchte sich im Plausch mit den Fans locker zu geben. Der Schweizer Zeitung >>BLICK<< gab Koller jetzt aber zu, das er zu Trainerzeiten Angst um seine Gesundheit hatte. "Ich musste um meine Gesundheit fürchten. Ich hatte das Gefühl, dass einige betrunkene Menschen über ihre Grenzen gehen". Daher flüchtete er nach der Niederlage gegen Mainz erst spät abends aus dem Stadion. Ausserdem gab es zuvor wohl schon einige weitere Vorfälle, in dem Kollers Auto vor seinem Haus mehrmals zerkratzt wurde. Nun ja, das Schmerzensgeld ist weiterhin fürstlich: Da Marcel Koller ja beurlaubt ist, bekommt er wohl monatlich 50.000 €. Bis zum Vertrasgende 2010.
Foto: DomDada under CC License

Montag, 19. Oktober 2009

Derby Notiz: Bitteres Nachspiel für Bochumer Fans?

Eins vorweg: Ich "fühle" mich trotz des fortschreitenen Alters noch zur "ersten Ultra Generation", die in den 90ger`n Pionierarbeit betrieben haben und stehe Choreos und allen Aktionen noch recht positiv gegenüber. Auch zum Thema Rauch, lasse ich oft 5 gerade sein, sofern Unbeteiligte unbehelligt bleiben. Am gestrigen Sonntag kam es zu Beginn des Spiels jedoch zu einer Aktion, die möglicherweise ein übles Nachspiel haben wird. Während die anscheinend sogar vom BvB genehmigte Choreographie ( Anti DO ... *gg) gestartet wurde, ging eigentlich wie immer unterhalb der Fahne Rauchpulver hoch. Dies kennen sowohl bekannte Szeneleute als auch andere zu genüge. Doch dann kommt noch jemand auf die glorreiche Idee einige Leuchtkugeln abzuschiessen. Wie ich heute erfahren habe, trafen diese nur verhältnismäßig knapp in der Nähe von Joel Epalle ein, der gerade mit einem "Auflaufkind" Richtung Anstoßkreis lief. Diese Aktion muss man, trotz Derby, Rivalität und Ablehnung der "anderen" gegenüber nicht gutheißen. Manchmal kommt es mir vor, als wenn man aus Bielefeld nicht viel gelernt hat. Wo bleibt die Regulierung innerhalb der Gruppe? Sind das Aktionen die unbeachtet der "Führungskräfte" stattfinden? Kann ich mir kaum vorstellen. Meine Güte, schiesst das Dingen von mir aus in den Abendhimmel, aber doch nicht auf eigene Spieler und Kinder. Hier sind die Leute gefordert, die jetzt das "Kommando" haben. Sortiert die schwarzen Schafe endlich aus!

Sonntag, 18. Oktober 2009

0:2 im Derby: Rückfall in alte Zeiten ... und das beim BvB!

Das war beschämend! Beim 0:2 im Derby bei Nachbar Dortmund zeigte der VfL sich mal wieder von seiner "Kollerschen Seite". So geht man kein Derby an, Bochumer! Man kann so sicherlich 1-2 mal in einer Saison auswärts in Stuttgart oder Bremen auflaufen! Schwamm drüber! Aber nicht im Derby in Dortmund! So was geht gar nicht, Bochumer! Und Frank Heinemann muss man heute ankreiden, das er viele taktische Möglichkeiten nicht nutzte. Die erste: Wer jemals ein Heimspiel vom BvB gesehen hat, wird klar erkennen, das man mit hohen Bällen nicht viel erreichen kann. Flottes Kurzpass-Konterspiel ist eine Möglichkeit die Abwehr zu knacken. Was passiert? Mit Klimowicz steht nur ein "echter Stürmer" vorne, der sicherlich in seinem Alter kein Sprinter mehr wird. So versucht der VfL natürlich erfolglos so seine ersten Angriffsbemühungen, die natürlich in die Hose gehen. Sestak bleibt auf der Bank, obwohl sicherlich topmotiviert!
Nachster Ausfall: Christian Fuchs. Hat einer beim VfL seinen Einsatz beim Länderspiel in Frankreich gesehen? Danach hätte eigentlich jeder sagen müssen: Der ist nicht mal bei 60%! Die Folge: Fuchs rutscht gefühlte 3mal in 5 Minuten aus (hat er seine Stollen gleich mitgegelt, oder was?) und spielt einen Fehlpass nach dem anderen. Prompt steht es 0:1 und Heinemann reagiert mit einem Wechsel. Natürlich hat Klimo Pech, als er den Ball falsch erwischt und eine gefühlte 100%ige Chance vergeigt! Und auch seine zweite Großchance kurz vor Schluss ist einfach nur Pech. Aber um im Derby zu bestehen musss da mehr kommen. Natürlich waren sie alle bemüht, aber uneffektiv und ohne Durchschlagskraft. Ständig hohe Bälle über die Außen sind einfach das falsche Rezept. Und schon keimt im Bochumer Lager die Depression aus. Was ist eigentlich mit Dedic? 800.000 € für diesen Mann ... das ist so als wenn die "überheblichen" Nachbarn 5 Millionen ausgeben und er darf mal in Lotte ran und ein Tor auflegen. Ich dachte der ist schnell und kontertstark. Warum spielt er nicht gegen Dortmund? So langsam kann man sich daran gewöhnen, das Dedic nur ein "Pflichtkauf" war, um überhaupt noch eine Alternative im Sturm zu besitzen. So bleibt uns nach 9 Spielen nur Platz 16, ein Übergangstrainer und neun magere Törchen! Davon 1/3 im ersten Spiel. Ich bleibe dabei: Eine große Baustelle bleibt der Angriff!

Samstag, 17. Oktober 2009

B1-DERBY: Heinemann`s nächster Coup?

Frank Heinemann hat als Spieler seine Knochen gegen Dortmund hingehalten. Als Co-Trainer von Klaus Toppmöller erlebte er am 13.09.1998 den letzten Bochumer Sieg bei den Gelb-Schwarzen. Über elf Jahre ist das nun her. Morgen steht "Funny" als Chef an der Seitenlinie und wird seine Jungs nach vorne peitschen! Es ist Derby Zeit! Für viele das Highlight der Saison, wenn es zum ungeliebten Nachbarn die B1 entlanggeht. 75.000 gegen uns, Flutlichtspiel und hoffentlich eine entfesselt aufspielende und kämpfende Bochumer Mannschaft! Fußballherz, watt willste mehr - 3 Punkte bitteschön! Im "11-Freunde"-Interview spricht unser Übergangs-Coach das aus, was jeder VfL-Fan denkt. "Wen ich für ein Derby am Sonntagabend unter Flutlicht vor 80.000 Zuschauern noch motivieren muss, der hat seinen Beruf verfehlt. Ich kann vor so einem Spiel von außen vielleicht noch zwei bis fünf Prozent mehr aus den Spielern rauskitzeln, aber der Rest muss ohnehin vorhanden sein." Also, Jungs: Wenn ihr morgen kurz vor halb sechs den Rasen betretet, denkt daran, was euch euer Coach kurz zuvor gesagt hat: Kämpf für euren Verein, für Eure Fans, für die Stadt! Denn, wir werden es jedes Jahr aufs neue als Underdog den Großen, überhelblichen, selbsternannten "Besten im Westen" zeigen, was die Bochumer Tugenden sind! Kämpft für die Werte des VfL: Niemals aufgeben und es den Großen zeigen! Sollte der VfL das schaffen,werden die Verantwortlichen an Frank Heinemann kaum mehr vorbei kommen. Dann können Sie ihn schon in die Gecshichtsbücher eintragen!

Dienstag, 13. Oktober 2009

Fantastic-Supporters zur WM-Quali in Moskau!

Der VfL Bochum hat spielfrei, da konnte man mal eben zum vorentscheidenden Spiel der deutschen Nationalelf nach Moskau jetten. Ein FS95-Mitglied flog bereits Freitags hin, da es unbedingt Moskau auch mal bei Regen sehen wollte... :-) Für FaBu ging es am Samstag in der Früh nach. Kurz am roten Platz vorbei, machten wir uns auf den Weg zum Stadion, wo man nach 5 Kontrollen vor dem Stadion Fs95-Kai mit Begleitern wiedertraf. Nach kurzer Kletterpartie und Entstaubung russischer Blockbegrenzungen konnte auch noch die Bochum Fahne einigermaßen ins Bild gerückt werden. Der Spielverlauf dürfte bekannt sein, die 4 Leuchtraketen der Russen während des Spiels wurden im TV vermutlich direkt unter den Tisch fallen gelassen. Die Stimmung im deutschen Block war für die erfolgreiche Quali zur WM sehr schwach, da wäre mehr drin gewesen. Während der anschliessenden einstündigen Blocksperre wurde man noch mit russischen Comics auf der Videowand berieselt, ehe man in die Moskauer Nacht entlassen wurde. Unter den Augen von reichlich Miliz kam man heile im Hotel an, wo dem FaBu Asyl gewährt wurde. Sonntags wurde dann schnell noch der Roten Platz erobert und etwas Sightseeing betrieben, ehe es abends wieder heim in den Westen ging. So war man um halb eins nachts wieder zu Hause und konnte die Fragen der Kollegen, ob man das Spiel gesehen grinsend mit Ja beantworten, über den Ort wo man dieses tat, wurde natürlich geschwiegen.

Freitag, 9. Oktober 2009

10 Jahre Ultras Bochum: Schickeria München gratuliert!

Eine schöne Geste gab es beim letzten Bundesligaspiel des FC Bayern gegen den 1.FC Köln zu sehen. Die ultraorientierte Gruppierung "Schickeria München" gratulierte den befreundeten Ultras Bochum zum zehnjährigen Jubiläum mit einer schönen Choreographie. Schon seit längerem verbindet beide Gruppierungen eine enge Freundschaft und es gibt ein einen regen Austausch. Zur Jubiläumsfeier der UB (wir berichteten) kam eigens ein Bus der Schickeria München zur Party. (wir berichteten). Tja es ist schon komisch, das man uns schon zum Jubiläum via Choreos gratuliert, aber die eigene steht irgendwie noch aus!

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Bochum auf Trainersuche: Gespannte Ruhe um Mister X

Bochum geht auch in Sachen Trainersuche andere Wege! Während in Berlin schon nach wenigen Tagen Friedhelm Funkel aus "dem Hut gezaubert" wurde - Vorsicht Ironie - lässt man sich in Sachen Trainerfindung beim VfL Zeit. Gemäss dem Spruch "Das Reh springt hoch, das Reh springt weit, warum auch nicht, es hat ja Zeit" sondieren die Verantwortlichen den Markt und führen Gespräche mit Kandidaten. Währenddessen holen Heinemann & Wosz die nötigen Punkte! Schaffen sie das auch beim Derby in Dortmund, wäre das sensationell. Fahren sie dort einen Sieg ein, könnte man ihnen fast ein Denkmal errichten. Doch genug geschwärmt. Nachdem ja Werner Altegoer der Recklinghäuser Zeitung in einem Interview sagte, das weder Peter Neururrer noch Loddar Matthäus auf der Liste stehen, geht das Rätselraten weiter. Mit Franco Foda soll über Dritte Kontakt aufgenommen worden sein, was dieser nicht seriös fand. Okay, da kriegt man keine Gänsehaut, wie Friedhelm Funkel, als Hertha anrief, aber was soll daran verwerflich sein. Kritiker sehen in der Aussage, das man sich mit der Trainerfrage Zeit lassen will, schon wieder Defizite im Management. Ähnlich wie bei der Spielersuche, die sich vor der Saison mächtig in die Länge zog. Wahrscheinlicher ist es aber eher, das man nicht die üblichen Verdächtigen die mal gerade arbeitslos geworden sind, anwerben will, sondern sich nach etwas "Besonderem, unverbrauchten, zur Region und zum Club passenen" Mann umsehen will. Das bringt nun wieder Mike Büskens ins Spiel, aber auch den vor kurzem beim FSV Frankfurt geschassten Thomas Oral, mit dem Ernst ja noch zusammengearbeitet haben müsste. Dies sollte aber nur eine vage Vermutung sein, denn wer schon beim Tabellenvorletzten der 2.Liga das Handtuch schmeisst, sollte sich nicht unbedingt fürs Oberhaus empfehlen können. So wird es also spannend. Vermutlich wird der neue Mann auf der Trainerbank aus dem Ausland kommen. In Deutschland scheint der Markt abegegrast bzw. die verfügbaren Trainer einfach verbraucht zu sein. Somit wir bei Christian Gross wären. In Basel gefeuert, einst in Bochum als Profi tätig. Hier hat Gerüchten zufolge Werner Altegoer schon vor der Entlassung Kollers Kontakt aufgesucht. Ergebnis unbekannt. Wieder ein Schweizer? Auch das dürfte allein für ein "NEIN" sorgen. So bleibt kaum noch jemand übrig, der einem spontan einfällt: Aber wer dachte schon an Marcel Koller, als er beim VfL vorgestellt wurde ...

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Wird Peter Neururer neuer alter Trainer beim VfL Bochum?

Das Phantom geht um. Peter Neururer. In Bochum geliebt, in Bochum gehasst. Er war sehr erfolgreich, bis Peterchen`s Mondfahrt zur Talfahrt wurde und er aufgab! Seitdem wurde Peter Neururer nicht mehr glücklich. Sein Engagement beim MSV Duisburg gleicht einem Auf und Ab. Das Kuriose: Seit der VfL einen neuen Trainer sucht, passieren seltsame Dinge. Zunächst erscheint Peter N. in der Nähe des Ruhrtsadions. Angeblich hat er nur einen Artztermin in der Nähe. Neuerdings verkündet er, das bei einem neuerlichen Versagen seiner Zebras in Liga 2, seine Brocken in Meiderich hinschmeissen würde. Da kommt man doch als VfL-Fan ins Grübeln. Was haben wir davon zu halten? Was planen die Bosse hinter den Türen an der Castroper Straße? Wird es den Moonwalk a la Neururer wieder geben? Fakt ist, das Boss Werner Altegoer große Stücke auf Neururer hält. Aber es gibt bei Neururer wie bei Koller zwei Lager. Die Pro- und die Kontra-Fraktion. Man bedenke: Leute haben sich wegen dieser Sache in der OK schon geprügelt. Was haltet ihr davon? In den nächsten Tagen könnt ihr an unsrer Umfrage teilnehmen: Soll Peter Neururer wieder neuer bzw. alter Trainer in Bochum werden? Wir sind gespannt! PS: Wer nochmal das "Neururer Feeling" möchte, welches einst über Bochum schwebte, dem sei das wohl beste Interview empfohlen, welches je ein Fußballtrainer gegeben hat: Peter Neururer: Zu Höhrerem berufen!"