Mittwoch, 27. Mai 2009

VfL-Zeugnis Teil 2: Mittelfeld & Angriff

Weiter geht’s mit unserer Zeugnisvergabe! Heute folgen Mittelfeld & Angriff!

Mittelfeld:
Mimoun Azaouagh: Arbeitsbiene mit vielen Laufwegen und Engagement. Leider wenig erfolgreich im Abschluß. Der „tanzende Kreisel“ im Mittelfeld, jedoch einer der wenigen, der auch mal für Überraschungsmomente gut ist.
Christoph Dabrowski: Der „Titan“ in dieser Saison mit Führungsqualitäten. Nach der Verletzung von Maltritz ein würdiger Vertreter, der das Team nach vorne führte. Zum Ende hin jedoch total ausgepowert. Ein 100%iger! Neben Technikern werden auch solche Leute benötigt!
Joel Epalle: Lange lange kämpfte er mit sich selbst, Torflaute, Verletzungen, Krise. Zur Rückrunde hin aber wieder der alte. Enormes Laufpensum, immer anspielbereit aber leider nicht immer so effektiv. Auf jeden Fall eine Bereicherung, egal ob im Mittelfeld oder hinter den Spitzen.
Paul Freier: Neben Ono das Sorgenkind. Erst waren die fehlende Spielpraxis die Gründe für seine schlechten Leistungen. Dann die Psyche weil ihm kein Tor gelingt. Dazu nahm ihn Koller zwei Minuten vor der Pause gegen H96 raus. Der Tiefpunkt einer missglückten Rückkehr. Etwas Hoffnung gab es nach seinem „Ehrentreffer“ in Hamburg – aber was muß noch passieren, damit „Slawo“ endlich Leistung zeigt? Ein Fall für den Psychodoc.
Dennis Grote: Das Grote-Theater wird uns auch weiter begleiten. Die einen fordern ihn, die anderen nicht. Mal zeigt er klasse Leistungen, mal nicht. Würde Dennis endlich mal Konstanz zeigen, hätte sich das Thema erledigt. Nur, wenn man nur sporadisch spielt, geht das nicht. Ich würde ihn endlich mal langfristig von Beginn an bringen, damit er seine Forderungen gerecht wird. Ein Slawo Freier hat da doch einen Freifahrtschein.
Daniel Imhof: Unsscheinbar aber effektiv. Man nimmt ihn kaum wahr, aber seine Rolle ist wohl die meist unterschätzte im ganzen Team. Daniel Imhof ist sowas wie der Schatten vom VfL. Immer da, immer nah und immer auf der Höhe wenn es brennt. Das Phantom in Blau! Für seine Verhältnisse eine ordentliche Saison.
Shinji Ono: Das nächste Sorgenkind .. Heute Schnupfen, morgen Durchfall. Kaum weht ein rauher Wind an der Ruhr fliegt der Ono um. Soviele Krankheiten wie er hatte nicht mal meine Oma mit 76. An Sponsorenverträge gebunden kann man nur hoffen, das er es endlich mal schafft eine Saison verletzungsfrei zu spielen. Aber darauf hoffen wir schon seit zwei Jahren. Kein Spiel über 90 Minuten für ihn, den technisch sicherlich besten Spieler im Kader. Ein fitter Ono ist Gold wert! Sieh zu Junge!
Oliver Schröder: Wenn Olli spielte, dann immer solide. Er spielte seinen Part im Rahmen seiner Möglichkeiten stets zuverlässig! Traurig sein Abschied. Wie muß man sich fühlen, wenn es heisst, wir suchen einen besseren, finden wir nix, kannst du bleiben. Jetzt geht er – so oder so! Ganz mieses Ding von Ernst & Co. Schröder war einer der wenigen „echten Kerle“ im Team.

Angriff:
Vahid Hashemian: 1 Tor in der ganzen Saison, dafür aber das wichtigste! Was soll man dazu sagen? Nur 3-4 gute Spiele zum Schluß bewahren den Hubschrauber davor das ich hier sage: Weg mit ihm! Im Sturm zumindest ein Backup, aber lange nicht mehr der alte. Aber wo sollen auch die Flanken herkommen? Das Frankfurt Spiel hat gezeigt, wird er bedient, kann er Tore machen. Daher: Für die neue Saison mit neuer Chance! Aber bitte mehr Tore, Vahid!
Diego Klimowicz: In der Rückrunde gekommen, sorgte er mit seinen Toren zumindest dafür, das die Wende eingeleitet wurde. Ein Knipser an der richtigen Stelle, da wo es weh tut! Ist auch mit 36 für 10 Tore gut. Aber jünger wird er nicht mehr. Von daher wird er auch in der neuen Saison neben Sestak gesetzt sein. Wichtig fürs Team – Erfahrung und Siegeswille!
Marcin Mieciel: Magere 2 Tore, schlechte Noten, keine Perspektive. Für mich keine Alternative mehr im Sturm. Keine Bindung zum Spiel, technisch schwach und kaum nennenswerte Aktionen. Erst wollte er weg, jetzt nicht mehr … Warum wohl? Beim erstbesten Angebot sollte Thomas Ernst zuschlagen.
Sinan Kaloglu: Bei keinem würde ich von Arbeitsverweigerung sprechen, außer bei Kanoglu. Machte er anfangs noch mit Toren auf sich aufmerksam, war der türkische Blitz nur noch eine lahme Schnecke. Besitzt den Aktionsradius eines Klaviers! Und noch ein negativer Rekord: Ich kenne keinen Spieler, der jemals sechsmal hintereinander beim Kicker die Note 5 bekommen hat! Wo ist die Schubkarre nach istanbul?
Stanislav Sestak: Er ist ein guter Junge. Schnell wendig und gut! 9 Tore sind zwar nicht das Optimun, aber dafür, das er trotz Schmnerzen immer wieder auf die Zähne biß, ist das schon ok! Gesetzt im Sturm und wenn er wieder fit ist kann er sicher an seine erste Saison anknüpfen!

Und weiter geht’s mit dem Vorstand und Trainer in ein paar Tagen!

1 Kommentar:

platzwart hat gesagt…

Gute Einschätzungen! Bis auf die wenigen Ausfälle eine grundsolide Mannschaft. Was mir auffällt und das sollte mit in die TrainerSTAB Bewertung einfließen: Unser VfL ist nicht nur die unfairste/härteste Mannschaft der Liga (und das ja leider selbst gefühlt durch die blau/weiße Brille...), sondern auch die verletzungsanfälligste... Ein Schelm, der dabei u.U. an FALSCHE Trainingseinheiten denkt. Wir brauchen nicht nur den Psychodoc für die Mannschaft, sondern vlt. auch mal einen Physidoc für Koller&Co.!