Mittwoch, 23. September 2009

0:3 gegen Schalke: Keine neuen Helden und Aus im Pokal

Das war es also, das Spiel 1 nach der Kollerschen Entlassung: 0:3 gegen Schalke, aus im DFB-Pokal. Es wurden an diesem Abend keine neuen Helden geboren. Höchstens im St.-Josef-Hospital ein paar hundert Meter Luftlinie weiter. Die Mannschaft zeigte zumindest mehr Kampf, Wille und Engagement als zuvor, jedoch sind die Defizite unübersehbar. Wir können alle froh sein, wenn wir in Nürnberg ein Pünktchen retten können und dann möglichweise in der kommenden Woche mit einem neuen Trainer bei Null anfangen. Dieser neue Mann muss natürlich vieles umkrempeln. Es ist kein eindeutiges Spielsystem erkennbar, keine durchdachten, geschweige denn einstudierte Spielzüge. Das Verhalten bei Standars ist eklatant. Viel Arbeit für den neuen Mann. Natürlich sind die Kommentare in den Foren und Zeitungen heute morgen voll mit Kommentaren a la "Immer noch die gleiche Scheiße" oder "Es lag nicht an Koller, sondern an der Mannschaft" usw. Natürlich kann man innerhalb von 1-2 Tagen grundlegendes ändern, das sollte doch klar sein. Heinemann hat versucht, Fehhler abzustellem: Das ist ihm mit Andreas Luthe gelungen. Ich sage: Auf jeden Fall sicherer als Fernandes. Und er hat an die Mannschaft appeliert, zu kämpfen. Das haben Sie und das hat das Publikum gewürdigt! "Ihr habt gekämpft, wir haben es gesehen", schallte es aus der OK. Ein Ansatz auf dem Weg zur Besserung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

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