Dienstag, 15. September 2009

Fan-Club Klartext1848 redet Klartext!

Die Wellen schlagen hoch. Die Foren sind voll von Kommentaren, in denen besorgte VfL-Fans ihren Unmut äußern. Waren es vor einem Jahr noch die "Ewig-Nörgler" die bei jeder Niederlage ihren Senf abgaben und bei Siegen schwiegen, haben wir mittlerweile die Situation, das sich die "ewig-treuen" VfL-er schon teilweise emotionslos abwenden, die Niederlagen zur Kenntnis nehmen und fast resignieren. Der VfL Fan-Club "Klartext 1848" hat gestern einen offenen Brief an die Vorstandsetage des VfL Bochum geschrieben, den wir Euch nicht vorenthalten wollen:
Sehr geehrter Herr Aufsichtsratvorsitzender,
sehr geehrte Mitglieder des Aufsichtsrates,
sehr geehrte Vorstandsmitglieder des VfL Bochum,
wir Mitglieder des VfL Fanclubs Klartext 1848 wollen und können nicht länger zuschauen, wie unser VfL wieder in den Abstieg getrieben wird. Auf der Jahreshauptversammlung versucht man uns zu verkaufen, dass vier Jahre Erstligazugehörigkeit ein Erfolg sind. Das mag durchaus sein, aber die Tendenz zeigt einen Abwärtstrend, der nicht zu verleugnen ist. Platz 8 2007, Platz 12 2008, Platz 14 2009 und wo führt der Weg 2010 hin? Es ist natürlich schön, dass der Verein durch die Arbeit von Herrn Schwenken nahezu schuldenfrei ist, nur mit dieser Schuldenfreiheit verbindet sich der sportliche Niedergang. Was die Mannschaft an Leistungen in der letzten Saison abgeliefert hat und wo sie in der laufenden Saison nahtlos dran anknüpft, spottet jeder Beschreibung. Wir haben in Hoffenheim eine lustlose, konditionell schwache Mannschaft gesehen. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die letzte Saison und setzt sich in dieser fort. Dafür gibt es drei mögliche Gründe:
Der Trainer erreicht die Mannschaft nicht mehr und kann sie nicht mehr motivieren.
Die Mannschaft spielt gegen den Trainer.
Die Spieler sind wirklich so schlecht wie sie spielen. Für alle diese Gründe sind sie als Vereinführung verantwortlich. Als Vereinsführung müssen sie diesem Trend entgegen treten, aber das machen sie leider nicht. Sie verharren in Untätigkeit und dem können wir nicht mehr folgen. Es bahnt sich eine Duplizität der Ereignisse an. Sie, Herr Altegor, haben sich an einen Trainer Neururer geklammert, selbst noch nach einer 2:6-Niederlage gegen unseren nächsten Gegner Mainz. Wir wollen uns so was nicht noch einmal mit ansehen. Noch liegt das Heft des Handels bei Ihnen, Herr Altegoer. Tun sie was, denn wenn wir wieder absteigen, werden wir wohl kaum wieder direkt aufsteigen, denn selbst die zweite Liga ist stärker geworden. Werden sie endlich wach und sehen ein, dass man ein Wirtschaftsunternehmen, wie den VfL, nicht wie einen kleinen Familienbetrieb führen kann.
Gezeichnet Der Vorstand von Klartext 1848
www. klartext1848.de

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