Freitag, 27. November 2009

Flutlichtspiel gegen den 1.FC Köln: Wer versinkt im Chaos?

Vor dem Flutlichtspiel des VfL Bochum gegen den 1.FC Köln brennt bei den Geißböcken der Baum. Ganz Fußballdeutschland kennt binnen weniger Tagen alles was sich hinter den Türen im Geisßbockheim abspielt. Erfolglosigkeit gepaart mit Disziplinlosigkeit und Lustlosigkeit scheinen an der Tagesorndung zu sein. Vor dem „Kellerduell“ gegen uns fehlt dem 1.FC nun auch Lukas Podolski, der gelbgesperrt ist. Und dies führt zu einem Komödienstadl per Excellance. Im Kleinkrieg zwischen Trainer Soldo und Stürmer Novakovic, der sich nach einigen Eskapaden und Aussagen vor der Mannschaft entschuldigen sollte und dies aber nicht tat, scheint es nun einen neuen Höhepunkt zu geben: Novakovic, dessen Platz ja eigentlich auf der Tribüne sein sollte, findet sich nun mangels Alternative zum gesperrten Poldi, auf dem Rasen wieder. Seit gestern aber ohen Kapitänsbinde. Solch angeschlagene Gegner sind eigentlich nichts für uns Bochumer, die ja bekannt sind so jede Krise des Gegners durch eigene Erfolglosigkeit zu beenden. So könnte es dazu kommen, das so manch Bochumer Fan in der Nacht zum Spiel von einem Stürmer Novakovic träumt, der das Kölner Siegtor schießt und mit ausgestrecktem Stinkefinger zu seinem Trainer läuft. Hoffentlich findet unter Trainer Herrlich ein Umdenken statt. Stattdessen sollten wir einem angeschlagenen Gegner den Todestoß versetzen, so daß sich dieser am Montag einen neuen Trainer suchen kann. Mit einer endlich mal engagierten Leistung, mit fussballerischem Können und mutigem attraktiven Offensivspiel sollten die Spieler des VfL ihren Fans heute mal ein gutes Heimspiel zeigen, in dem wir am Ende nicht nur über drei Punkte und einige Tore, sondern auch über einen hoffentlichen Aufwärtstrend jubeln können!
Foto: Ralf Heid under CC License

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