Montag, 4. Januar 2010

Der VfL Bochum vor der Rückrunde: Keine Neuen, aber alte Sorgen!

Die meisten Mannschaften befinden sich wieder im Training. So auch der VfL, der ein Lauftrainingslager in Österreich absolviert. Die Hinrunde war zwar mit einem versöhnlichen Abschluß-Sieg eher mausgrau. Sie erinnerte stark an die Hinrunde der vorherigen Saison, als der VfL zwar noch weniger Punkte sammelte, jedoch auch oft vom Pech verfolgt war. Fakt ist: Thomas Ernst hat im neuen Jahr enorm viele Baustellen zu bewältigen.

Einen Haufen unbrauchbarer Spieler: Für Neuverpflichtungen muss Geld her, keine Frage. Aber Leute wie Ono oder Imhof verkauft man nicht im Handumdrehen. Zumindest für den japanischen Ballkünstler gibt es einen Abnehmer. Jedoch ziehen sich die Verhandlungen wie Kaugummi. Imhof dagegen wird dem VfL treu bleiben müssen. Warum verstärkt er nicht wenigstens die Amateure, wenn er gutes Geld bezieht?

Keine Neuzgänge: Die Baustellen „Spielmacher“ und „Stürmer“ sind bisher nicht besetzt. Die Konkurrenten rüsten auf. Nürnberg z.B. holt sich mit Ottl und Breno zwei hochkarätige Spieler, mit Entwicklungspotential haben. Bei uns werden Namen wie Bastürk gehandelt, jedoch wieder verworfen. Und wie in der Hinrunde heisst aus dem Büro des Vorstands Sport. „Wir tätigen Keine Panikkäufe. Wir haben bis zum 31.01. Zeit!“ Ist schon klar – schon mal daran gedacht, das dann schon wieder drei Spieltage rum sind ..?
Der Fall Anthar Yahia: Hier sehen wir, wie eine „Noch-Identifikationsfigur“ seinen eigenen Abgang vorbereitet. Anthar Yahia, eigentlich immer ein Vorbild auf und ausserhalb des Platzes, reist zur Nationalmannschaft Algeriens, obwohl der VfL als auch der Arzt der algerischen Nationalmannschaft Dr. Schubert (Ex-VfL-Mannschaftsarzt) Trainingsverbot erteilten. Zudem jammert Thomas Ernst: Der Kontakt ist abgebrochen, der Spieler hat auf meine SMS nicht geantwortet. Wieviel Respekt haben Spieler eigentlich noch vor Thomas Ernst? Schon heute können wir erahnen was da kommt: Der Spieler wird suspendiert – sitzt auf der Tribüne, forciert seinen Wechsel schon vor Ablauf des Vertrages und geht für eine lächerliche Ablöse. Thomas Ernst wird uns sagen: Wir brauchen Identifikationsfiguren!

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