Sonntag, 28. Februar 2010

VfL Bochum - 1.FC Nürnberg 0:0 - kein Risiko, kein Sieg!

Es war ja fast vorherzusehen. Was passiert, wenn zwei Teams aufeinander treffen, deren Schwäche es ist, das Spiel zu machen und sich eher auf Konter verlegen? Richtig - ein 0:0. Das sahen gestern nachmittg die fast 25.000 Fans beim VfL gegen den 1.FC Nürnberg. Am Ende bleibt der VfL weiter in der Rückrunde ungeschlagen, verpasste es aber auch sich vorentscheidend abzusetzen. Dem VfL liegen einfach Gegner mehr, die auch im Ruhrstadion das Spiel machen und der VfL einfach und schnell kontern kann. Dieses Manko abzustellen, wird eine Aufgabe von Heiko Herrlich sein. Denn man kann sich gegen Gegner "auf Augenhöhe" oder noch darunter nicht immer mit einem Remis zufriedengeben. Eine Drei-fach-Chance vor der Pause, sowie ein missglückter Kopfball von Sestak sowie ein abgefälschter Schuss von Dedic waren die magere Ausbeute. Man kann zufrieden sein, aber es ist nicht Fisch und auch nicht Fleisch. Wie sagte Nürnbergs Trainer Hecking gestern: "Auch Heiko Herrlich wusste, wer hier den ersten Fehler macht, verliert." So war es dann auch nicht verwunderlich, das beide Teams ein äusserst kalkuliertes Risiko fuhren. Was stimmte war grössenteils die Defensivarbeit, nur zwei Gegentreffer in fünf Spielen ist schon eine starke Leistung. Nach vorne liess Maric die gewohnte Passicherheit vermissen und auch Holtby hatte nicht seinen besten Tag. So hing Stanislav Sestak ziemlich in der Lauft und wurde eher mit Flanken versorgt, als mit einem Pass in die Tiefe. Am Ende gab es neben der Punkteteilung noch sechs verletzte Nürnberger im Gästeblock, die beim Abfackeln von Magnesiumpulver schwere Verbrennungen erlitten.

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