Sonntag, 11. April 2010

Last Minute-Tor schockt uns und den VfL - 1:2 gegen den HSV...

Was ist das Bitter - erst hast du kein Glück, dann kommt auch noch Pech hinzu. Oder anders: Hätte nicht Holtby den Traumpass auf Fuchs gespielt sondern umgekehrt, wäre der VfL sicherlich mit 2:1 in Führung gegangen und hätte vielleicht sogar gewonnen. Fuchs ist aber kein Techniker und sein Lupfer ging dann weit übers Tor und so nahm das traurige Kapitel seinen Lauf. Zwei Minuten vor Schluß schockte uns eine Mischung aus Eigentor und van Nistelroy-Duseltor und am Ende stand der VfL mit leeren Händen da. Es wird eng im Tabellenkeller, verdammt eng. Und mit dieser Niederlage wird man sicherlich sein Selbstbewusstsein aufbessern. Die Kölner gewinnen, Hannover auch - einzig Hertha Freiburg und Nürnberg ließen Federn. Was auch heissen mag - je nachdem wie es am Wochenende läuft könnte es ein Dreikampf um Platz 16 geben. Der VfL hat eigentlich gar nicht nicht mal so schlecht gespielt. Gute Ansätze waren da, Chancen auch. Wieso man aber gegen die Kopfballschwachen Abwehrspieler des HSV (13 Gegentore per Kopf) nicht mit Hashemian früher bringt ist mir ein Rätsel. Leider ist Sestak in dieser Form kaum mehr tragbar. Nach Freiburg und heute muss man annehmen, das er am Freitag in Köln in eine Schockstarre fällt, so teilnahmslos nimmt er am Spiel teil. Ansonsten gab schon eine Leistungssteigerung zu sehen, auch wenn natürlich all das kein Vergleich ist, zudem was diese Mannschaft eigentlich zu leisten im Stande sein müsste. Alle müssen sich jetzt aufrichten, eine andere Wahl hat die Mannschaft nicht und wir Fans erst Recht nicht. Nun muss ein Wunder her - am Freitag in Köln. Vielleicht klappt es ja, auch wenn Köln für den VfL bei weitem kein erfolgreiches Pflaster ist. Aber der VfL muss sie versuchen zu nutzen - die zeit drängt - noch drei Spiele bis zum immer wahrtscheinlicher werdenen Endspiel - den Heimspiel gegen Hannover 96 am letzten Spieltag.

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