Freitag, 2. April 2010

VfL Bochum beim SC Freiburg: Endspiel oder doch kein Endspiel?

Heiko Herrlich stapelt tief: Der Druck des Gewinnen-Müssens würde nicht beim VfL Bochum liegen, sondern beim Gastgeber, dem SC Freiburg. Man wäre schon mit einem Punkt zufrieden, äusserte sich unser Trainer gestern. Damit wird der Druck mal wieder vom Team genommen und die Verantwortung verschoben. Ob das die richtige Einstellung im Abstiegskampf ist? Wer den VfL kennt, weiss, das das Team das "Messer am Hals" haben muss, um Leistung abzurufen. Und mit einer "Wir spielen auf ein Unenstschieden"-Einstellung kann man sicher nicht in Freiburg auflaufen. Fakt ist: Der VfL ist kein Team, was einen Spielstand verwalten kann. In einem Sechs-Punkte-Spiel muß man auch versuchen "sechs Punkte" zu holen, um sich schnellstmöglich aller Sorgen zu erledigen. Wie lange soll man denn noch zittern? Bei dem Restprogramm ist jeder Punkt Vorsprung Gold wert! Oder möchte man gegen Hannover 96 ein Endspiel um Alles oder Nichts haben? Wer sich mal mit der Tabelle auseinander gesetzt hat, wird festellen, das man durchaus nicht nur Punkt- sondern auch Torgleicheit mit Freiburg haben könnte, da man sowohl bei Toren, als auch bei Gegentoren nicht weitausander liegt. Natürlich kann man nach 75 Minuten mal ergebnisorientiert spielen, aber bitte nicht nach dem Motto: Wir müssen nicht, also überlassen wir mal das Feld dem Gegner. Der VfL sollte auch auswärts mal agieren, als nur zu reagieren. Ich erwarte von meinem Team, das es endlich mal so aufritt wie man es von Profis erwarten kann: Mit dem unbändigen Willen zum Sieg - mit der Einstellung über jede eigene Schmerzgrenze zu gehen, um den Club in der ersten LIga zu halten. Und der erste wichtige Schritt ist ein Sieg in Freiburg!
Foto von Färdder under CC License

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

es war ein verschenktes Endspiel !