Donnerstag, 22. April 2010

VfL Bochum - VfB Stuttgart: Mit Streicheleinheiten zum Klassenerhalt?

Es gab turbulente Tage an der Castroper Strasse. Nach verbalen Attacken beim Training (von beiden Seiten...), dem Bengalo-Ärger, der schlechten Presse und der Kritik der Fans an Spielern und Trainer, versuchen letztere nun die Wogen zu glätten und im Kopf frei zu werden. Das ist auch bitter notwendig, denn mit dem VfB Stuttgart kommt die stärkste Mannschaft der Rückrunde morgen Abend nach Bochum. Es scheint tatsächlich so, das es keine Frage des Willens der Spieler zu sein scheint, sondern eher eine Kopfsache. Die Angst und der Druck des Versagens hemmt die Mannschaft. Dem wollen Heiko Herrlich und sein Team entgegenwirken. Natürlich ist es dafür mitlerweile fünf vor zwölf und ob drei Spiele dazu noch reichen ist ungewiss. Für Donnerstag haben die Ultras Bochum nochmal zum Besuch des Trainings aufgerufen, um die Mannschaft im (hoffentlich) positiven Sinne zu pushen. Denn eines ist klar: Noch ist "das Kind nicht in den Brunnen gefallen". Bedingunglose Unterstützung bis zum Abpfiff der Saison ist in dieser Situation, so beschissen sie auch ist, die einzige Alternative. Abgerechnet werden kann danach immer noch. Die BILD-Zeitung dagegen hat sich schon auf ein Ziel eingeschossen. Heiko Herrlich steht seit einer Woche regelmäßig in der Kritik und wird mit immer neuen Dingen bombardiert. Natürlich ist er für diese Situation mitverantwortlich. Und nach diversen Gesprächen auch in Sachen Führungsstil etwas umgeschwungen. Streicheleinheiten statt autoritäre Trainingsmethoden. Trainingskiebitze konnten beobachten, das der Trainer viele Gespräche mit den Spielern suchte. Auch gab es einen Mannschaftsabend, indem die Spieler untereinander zur Aussprache kamen. Alles in allem, ist unser VfL Bochum noch nicht verloren. Dafür muss aber am Freitag ein anderes Team auftreten, wie in Köln. Schwer genug wird es, aber nichts ist unmöglich!

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