Freitag, 17. September 2010

In Bochum geht die Angst um: Muffensausen vor RW Oberhausen?

"Ich bin kein Trainer, der einen Spieler nach einem Fehler sofort fallen lässt. Dafür bin ich in der Vergangenheit immer belohnt worden." Bochums Trainer Friedhelm Funkel macht auf der Pressekonferenz deutlich, wer am Samstag im Tor steht. Philipp Heerwagen wird nach seinen Patzern und dem katastrophalen Fehler gegen Augsburg auch am morgigen Samstag das Tor hüten, wenn der VfL zu RW Oberhausen reisen muss. Bei der derzeitigen Verfassung muss man sich als VfL-Fan berechtigt fragen: Hat der VfL Bochum Muffensausen vor RW Oberhausen?
Eigentlich können wir von unserem Lieblingsclub gar nichts erwarten. Hoffen darf man dennoch: Auf eine Trotzreaktion und darauf, das die Mannschaft endlich das zeigt, wozu sie eigentlich im Stande wäre. Dafür muss aber eine Menge passieren. Da wäre mehr Stabilität im Tor und in der Abwehr. Heerwagen bleibt also im Kasten, möglich ist jedoch das neben Yahia Mergim Mavraj wieder auf die Innenverteidiger-Position wechselt. Dafür bleibt für Marcel Maltritz nur noch der (berechtigte) Platz auf der Bank. Milos Maric, in seiner ersten Bundesliga-Rückrunde ein erfahrener Abräumer und Ballverteiler, hat derzeit kaum Chancen auf einen Platz in der Startelf. Seine Trainingsleistungen sollen Funkel wohl in keinster Weise überzeugt haben. Der wieder einsatzbereite Christoph Dabrowski wird daher diesen Part in Oberhausen übernehmen. Im Sturm gibts nur wenig Hoffnung für Chong Tese - vielleicht reicht es für eine Halbzeit. So könnten Saglik und Dedic den Bochumer Sturm bilden. Beide bisher mit der Trefferquote Null auf dem Konto.
Mit Grauen erinnern sich die alteingesessen (inklusive meiner Wenigkeit) VfL-Fans an das letzte Aufeinandertreffen in Oberhausen zurück. Vor acht Jahren verlor der VfL dort mit sage und schreibe 1:6! Wir sollten vorher einen Abstecher zu Krake Paul machen und dann entscheiden, ob man sich den Kick wirklich ansehen möchte ...

Keine Kommentare: