Donnerstag, 23. September 2010

Vor Minuskulisse einen kleinen Schritt nach vorn gemacht!

Es müsste die niedrigste Zuschauerzahl für viele, viele Jahre gewesen sein. Keine 10.000 Zuschauer im Ruhrstadion. Das gab es sehr lange nicht mehr. Die Anstosszeit, die schlechten Leistungen waren die Ursache für Fernbleiben der Bochumer. Und der Aufruf der Ultras zum Boykott und deren überwiegendes Fernbleiben sorgten dann für eine seltsame Stimmung in der Ostkurve. Hauptsache gewonnen hieß es dann am Ende. Do so richtig rund war das dennoch alles nicht! Ein kleiner Schritt nach vorne auf einem langen Weg ans Ziel. Es bestätigte sich wieder einmal das der VfL viel von der Form und dem Mitwirken von Chong Tese abhängig ist. Jedoch ihn nur mit hohen Bällen zu füttern kann auf Dauer nicht gut gehen. Und diese Abhängigkeit auch nicht. Wieder kam zu wenig über die Offensivkräfte im Team. Schnelles Kurzpasspiel, Flanken über die Außen und Druck auf den Gegner waren viel zu selten zu sehen. Dennoch: Der VfL hat schon am Montag wieder die Chance einiges Gut zu machen: Auswärtsspiel in Düsseldorf, Live im TV und mit ner Menge Fans im Rücken bei diesem Klassiker. Fragt sich nur, ob die fünf Niederlagen der Fortuna für uns ein Vorteil oder Nachteil sind?
Foto: Im Gästeblock war es enger als in der Ostkurve...(c) www.1848er.eu

Kommentare:

18:48 Marcus hat gesagt…

In der Saison 2001/2002 hatten wir drei Spiele vor unter 10.000 Zuschauern.
11. Spieltag 9.800 gegen Saarbrücken (3:2)
15. Spieltag 9.400 gegen Fürth (1:1)
18. Spieltag 9.400 gegen Unterhaching (4:0)

Aber das wars dann auch. Auchin den anderen Zweitligajahren waren es immer über 10.000, z.T. sogar regelmäßig über 20.000.

Detmolder hat gesagt…

Saarbrücken, Fürth und Unterhaching hatten dafür zusammen nicht so viele Anhänger im Schlepptau wie Bielefeld gestern. Wobei auch die Ostwestfalen nach argen Enttäuchungen in der kürzeren Vergangenheit mit recht wenig Anhang angereist waren.