Dienstag, 16. November 2010

Hertha - VfL 2:0 - Keine Punkte im Koffer aus Berlin...

Heute früh, 5:11 Uhr. Der Zug aus Berlin rollt am Bochumer HBF ein. Mit an Bord einige verschlafene Vfl-Anhänger, die ziemlich übermüdet meist direkt zur Arbeit durchstarten können. War wohl nix - die Reise in die Hauptstadt verlief erfolglos. Mit 0:2 musste sich der VfL geschlagen geben, gegen eine Berliner Hertha, die vieles einfach besser machte. Wieder einmal verpasste der VfL eine Halbzeit fast total und fing sich so den Gegentreffer ein. In der zweiten Halbzeit dann ein ganz anderes Bild. Enorm viel Ballbesitz und gute Chancen zum Ausgleich, die aber nicht entschlossen genug zu Ende gebracht wurden. Christoph Dabrowski zeigte sich da auch wie schon gegen Frankfurt als Mr. Chancentod. Für`s nächste Heimspiel ist er wegen der fünften gelben Karte gesperrt. Zum Schluss wurde man dann einfach überrant, wobei Luthe auch nicht so die glückliche Figuar abgab. So blieb der Koffer aus Berlin leider leer. Enttäuscht muss man sich fragen, wie es nun weiter geht. Die kommenden beiden Heimspiele muss man nun schon als Pflichtsiege ansehen. Diese Spiele werden als letzter kleiner Strohalm gesehen, um die Rückrunde nicht schon komplett abzuschreiben und vor noch weniger Zuschauer spielen zu müssen. Das Problem ist scheinbar: Jeder weiss was er falsch gemacht hat, aber keiner stellt die Fehler ab. Wieder zwei völlig verschiedene Halbzeiten und wieder zwei Totalausfälle in den eigenen Reihen ( Maric und Federico wurde von Günther Pohl mit einer 6 bewertet). Zu wenig um Aufstiegsfavorit Hertha BSC in die Knie zu zwingen. Den reichten zwei gelungene Aktionen und die Kaltschnäuzigkeit eines 18jährigen - schon war der Drop gelutscht. Scheinbar hängt vieles vom Kopf ab. Fehlt den Spielern ein Trainer, der sie stark redet? Der Extra-Kick Motivation? Oder sind die Spieler gehemmt, weil sie Angst vor Fehlern haben? Fragen, die wir von außen nicht beantworten können. So kommt auf alle Bochumer wohl ein ziemlich harter Winter zu ...

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