Dienstag, 7. Dezember 2010

Union Berlin - VfL Bochum 0:1 • Drei Punkte in der Nikolaustüte und ein schwer verletzter Concha!

Der VfL Bochum setzt seinen "kleinen Aufwärtstrend" fort. An der "Alten Försterei" gewannen die Bochumer gestern Abend bei Union Berlin mit 1:0 und konnten so auf einen einstelligen Tabellenplatz klettern.
Es hatte was von Diego Maradona. Aber es war nicht die Hand Gottes wie einst in Mexico 1986 sondern Dabros Birne die das 1:0 für den VfL in der Hauptstadt bescherte. In einem zerfahrenen Spiel hatte der VfL in der ersten Halbzeit alles im Griff und schwamm in der zweiten wie ein Fischkutter im Ozean.
Wieder einmal bestätigte sich der Trend, das es dem VfL Bochum nicht gelingt zwei solide Halbzeiten zu spielen. Dennoch, am Ende standen drei Punkte und der zweite Sieg in Folge zu Buche. Ein schönes Nikolausgeschenk für die anwendenen Bochumer Fans. Überschattet wurde das ganze Spiel von einem brutalen Foulspiel von Younga-Mouhani der Matias Concha in der 50. Minute das Schienbein brach. Insgesamt muss man sagen, das mindestens zwei Spieler von Union, die allesamt völlig übermotiviert und unbeherrscht zu Werke gingen, am Ende zu viel auf dem Feld standen. Es gab kaum eine Szene , wo nicht gemeckert oder eine Tätlichkeit schauspielerisch dargestellt wurde. Aoszial und ziemlich schlechte Verlierer sag ich da mal. Und das Foul an Concha geht ja nun mal gar nicht. Ein Witz das es danach noch Freistoss für Berlin gab!
Ansonsten muss man festhalten, das es drei wichtige Punkte waren, der VfL aber wieder in der zweiten Hälfte komplett einbrach und fast nur unter Druck stand. Phasenweise konnte man sich befreien, nutzte aber wie so oft, die nach der Pause gebotene Chancen nicht, um die Entscheidung herbei zu führen. Für Irritierung muss noch ein Hand- und Wortgefecht zwischen Yahia und Chong Tese geführt haben, welches an mir selber aber völlig vorbeiging. Fazit: Auch "dreckige" Siege sind drei Punkte wert! Und der VfL kann am kommenden Wochenende gegen Osnabrück weitermachen. Ich hätte nichts dagegen.

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