Mittwoch, 9. März 2011

"Keiner will mich": Der Fluch über Bochum`s Ex-Trainer!

Da war er wieder im TV: Peter Neururer diskutierte gestern Abend bei Sport1 über die Bayern-Krise. Ein nettes Zubrot für "Peter den Großen", der an seine erfolgreiche Zeit beim VfL nicht mehr anknüpfen konnte. Seit seinem "kurzen Gastspiel" in Duisburg ist er seit Oktober 2009 arbeitslos. Und mit jedem Tag wird es schwerer für ihn. Der Fluch von Bochum`s Ex-Trainern - auch Marcel Koller und Heiko Herrlich sind in der Versenkung verschwunden.
Peter Neururer kennt sicherlich mehr Spieler als die Hälfte aller Bundesligatrainer zusammen und hat wohl auch mehr Spiele als jeder andere gesehen. Ein Fußballfachmann also - jedoch macht ihm sein Image schwer zu schaffen. Neururer stolpert über sich selbst. Sein Auftreten, seine Persönlichkeit machen ihn, wo auch immer er arbeitet, zu einem Medienschauspiel. Was wohl auch die Vereine davor zurückschreckt ihn zu verpflichten. Und sie wissen auch: Mit jedem Tag mehr Arbeitslosigkeit entfernt er sich immer mehr vom Tagesgeschäft Profifußball.
Marcel Koller dagegen gilt, schaut man mal in die Schweizer Medienwelt, als der Franz Beckenbauer der Alpenrepublik. Derzeit ist er beim akut abstiegsbedrohten FC St. Gallen im Gespräch. Liest man die Schweizer Sportzeitungen würde man meinen, St. Gallen würde Mourinho von Real Madrid verpflichten. So ein hohes Ansehen pflegt der gute Marcel Koller dort zu haben. Doch auch er ist seit September 2009 ohne Job! In Deutschland ist er immer wieder mal im Gespräch, wie derzeit bei Eintracht Frankfurt. Im Gegensatz zu den Schweizern, die ja die Zurückhaltung schätzen, weiss wohl jeder Verantwortliche in der Bundesliga: Mit Marcel Koller hole ich mir die Seriösität ins Haus, aber keinen Motivator und Trainer, der Hurra-Fußball spielt. Am besten stellt man einen Wecker in die Kabine, um die Spieler bei der Mannschaftsbesprechung rechtzeitig zu wecken! Also wenig zuschauerfreundlich. Und das er jahrelang den Nachwuchs ignoriert hat um von seinem sicheren Weg nicht abzukommen, das Minmalziel zu erreichen, hat sich auch noch nicht bis ins Nachbarland rumgesprochen. Marcel Koller, ein Mann der nur den sicheren Weg beschreitet, auch wenn neue unbekannte Wege kürzer sein können!
Heiko Herrlich ist dagegen absolut weg vom Fenster. Man könnte meinen, er hat sich abgesetzt oder er ist immer noch auf der Flucht vor seinen Vorgesetzten. In der Realität weiss sicher auch auch er: Vor einem Jahr brauche ich mich in der Öffentlichkeit nicht blicken lassen. Bei seinem ersten Amt im "freien Fußballgeschäft"und abseits vom DFB hat er so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte. Anfangs für seine Ideen gefeiert, schoss er schon bald über das Maß hinaus, als es nicht so klappte wie er es wollte. Sich mit Boulevard-Journalisten anlegen ist das eine - was ihn sicher auch symphatisch machte. Doch das gleiche mit seinen Spielern zu tun und vor Wut Spindtüren zu zertreten ist das andere. Ein absolutes No-Go. Wer sich in verantwortungsvollen Positionen nicht selbst im Griff hat, hat dort auch nichts zu suchen. Und das hat sich in der Szene rumgesprochen. So hat es fast jeder Ex-VfL-Trainer schwer wieder Fuß zu fassen... Wie gut das Rolf Schafstall in Rente ist!

1 Kommentar:

xuruargo hat gesagt…

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