Mittwoch, 16. März 2011

Neue Besen kehren nicht nur gründlich, sondern auch rigoros!

Der neue Vorstand des VfL Bochum hatte bereits bei den Neuwahlen angekündigt, jeden Bereich unter die Lupe zu nehmen und zu beleuchten. Das haben die Herren nun getan und im Nachwuchsbereich einschneidende Entscheidungen getroffen. Amateure-Trainer Michaty, Nachwuchsleiter Heipertz und VfL-Urgestein Frank Heinemann haben bzw. werden den Verein verlassen! Das überraschte so ziemlich jeden VfL-Fan! Der Aufsichtsratsvorsitzende Ernst-Otto Stüber hat nicht nur auf der Homepage des Vereins, sondern auch in einigen lokalen Printmedien gezielt erklärt, warum diese Massnahmen erforderlich waren.
Wir als "Aussenstehende" können über die tägliche Arbeit kaum urteilen. Auch wenn wir schon mal einige "Insiderinformationen" bekommen, ist es auch für uns schwer, ob derjenige das optimale aus seiner Aufgabe herausholt, bzw. ob die Position vielleicht unnötig besetzt ist oder ähnliches. All das mögen wir nicht beurteilen. Was ich jedoch ziemlich erschreckend finde, ist die Art und Weise wie das Ganze von statten ging. Wie schon der ein oder andere Betroffene sagte: "Wir sind menschlich stark vom Verein enttäuscht!" - das trifft die Sache auf den Punkt! Natürlich ist es richtig, alle Dinge von grundauf erst mal in Frage zu stellen und zu überprüfen! Nichts ist schlimmer als alte verkrustete Strukturen, die unsinnig oder überteuert sind. Keine Frage, jedoch sollte der VfL Bochum, egal wer nun das Sagen hat, darum bemüht sein, nicht die alten Fehler zu begehen, die bereits einige Vorgänger gemacht haben: Personen, die vieles für den Verein geleistet haben und Lieblinge bei den Fans waren, einfach vom Hof zu jagen. Die Liste ist lang - Dariusz Wosz, Rein van Duijnhoven, Stefan Kuntz ... sie alle haben eines gemeinsam: Es braucht(e) lange, bis jemand ihre Schatten ausfüllt! Auf einer Position ist es bis heute noch nicht geschehen...

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