Dienstag, 22. März 2011

VfL-Cottbus 1:0 • Joker Federico beschert schmeichelhaften Sieg!

Puh, da musste man nach 90 Minuten ordentlich durchatmen. Der VfL hat es mit einer unterirdischen Leistung geschafft gegen Energie Cottbus zu gewinnen! Das mehr als schmeichelhafte 1:0 verdankt der VfL dem eingewechselten Giovanni Federico, der nach gut 70 Minuten mit einem Flachschuss gegen die Fallrichtung des Cottbuser Torwarts zur Führung einschieben konnte. Anonsten waren es vor 16.500 Zuschauern meist die Gäste die agiler, zielstrebiger und deutlich gefährlicher den Weg zum Tor suchten. Dennoch konnten Sie daraus kein Kapital schlagen. So siegte am Ende der VfL mit Glück, Individualismus und der Abgeklärtheit mit 14 ungeschlagenen Spielen im Rücken. Bundesligareif war das aber auf keinen Fall. Trainer Friedhelm Funkel war wohl so dermaßen sauer, das seine Halbzeitansprache nur 4 Minuten dauerte, den Rest verbrachte der Trainerfuchs draußen auf der Bank.
Beim VfL stand zwar die Defensive meist sicher, dennoch ware die Aussen Ostrzolek und Kopplin in der Defensive so gefordert, das kaum mal Platz und Raum vorhanden war zu offensiven Vorstössen zu starten. Im Mittelfeld gab es ein Fehlpassfestival oder der Ball wurde nur quer durch die Reihen gespielt. Einzig Azaouagh und Korkmaz vermochten etwas Impulse zu geben. Zu wenig: Chong Tese war vorne abgemeldet.
Dennoch reichte es zum Sieg - vielleicht auch dank des feinfühligen Publikums, das meist Pfiffe unterließ und die Mannschaft mit Anfeuerung nicht noch mehr verunsicherte.
Foto: www.1848er.eu

Keine Kommentare: