Montag, 11. April 2011

VfL Bochum ist gefordert: Hertha will kontern!

Sie sind froh darum, das sie nicht das Spiel machen müssen. Vor dem Anpfiff des Top-Spiels der 2. Liga zwischen dem VfL Bochum und Hertha BSC drängt der Berliner Trainer Markus Babbel den Gastgeber in die Rolle des Spielegstalters. Getreu dem Motto "Wir wollen gewinnen, müssen aber nicht" soll der VfL also das Spiel gestalten und die Berliner wollen auf Konter warten. Eine Rolle, die dem VfL eigentlich so gar nicht liegt. Denn das Team tut sich schwer mit eigener Spielgestaltung und defensivem Gegner. Ist der Gegner dazu noch stark im Kontern, bekommen die Bochumer schon mal ernsthafte Probleme. Bestes Beispiel war das Cottbus Heimspiel. Dennoch haben Dabrowski & Co. es geschafft - und so soll es auch gegen den Tabellenführer aus Berlin sein. Nach der Nullnummer zwischen Augsburg und Fürth, hat der VfL es nun selbst in der Hand auf Platz 2 zu klettern und auch die Hertha wieder in erreichbare Nähe zu holen. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen sozusagen. Mit 20.000 bis 25.000 Zuschauer im Rücken muss Funkel heute die Mannschaft optimal einstellen und die elf Blau-Weissen auf dem Platz müssen wirklich eine Top-Leistung abliefern, damit ein Sieg gegen die Hertha gelingt. Den grössten Fehler den der VfL machen kann, ist sich auf das Spiel der Berliner einzustellen. Der VfL muss agieren und nicht reagieren - in allen Mannschaftsbereichen die Zweikämpfe gewinnen und Druck ausüben, so dass die Hertha gar nicht oder kaum zu Konterchancen kommt. Es wird ein schweres Stück Arbeit!

Auch auf ihn kommt es heute an: Spielmacher Mimoun Azaouagh soll auch gegen Hertha wieder zaubern! Foto: 1848er.eu

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