Mittwoch, 28. September 2011

+++ Schafft Andreas Bergmann die Wende beim VfL Bochum? +++

"Kleine Schritte", so VfL-Trainer Andreas Bergmann, "sind notwendig, um da unten rauszukommen". Gegen den MSV Duisburg gelang dem VfL so ein Schritt. Zwar in letzter Minute, aber immerhin. Die Frage ist nun: Kommt mit dem neuen Trainer auch die Wende? Und was wäre, wenn es denn gut laufen würde noch drin, in dieser Saison? Bis zur Winterpause sind es noch zehn Spiele. Darin eingerechnet sind schon 2 Spiele der Rückrunde. Der Abstand auf einen Relegations- bzw. Aufstiegsplatz beträgt 13 bzw. 15 Punkte. Ein ganz schweres Pflaster. Schafft es der VfL vielleicht das ganze noch auf unter 10 Punkte bis zur Winterpause zu reduzieren, hätte man mit einem guten einstelligen Platz viellicht noch ein kleines Fünkchen Hoffnung. Das wichtigste ist aber erst mal Stabilität in die Mannschaft zu bringen. Spielt der VfL am kommenden Spieltag in Ingolstadt genau so wie beim letzten Auftritt in der Audi-Stadt, könnte man schon schnell wieder die rote Laterne innehaben. Vor allen Dingen kommt es nun endlich darauf an, das einzelne Spieler endlich zu besserer Form auflaufen. Ginczek muss auch über 90 Minuten präsent sein, das gleiche gilt für Chong Tese. Zwar kann Ginczek wichtige Tore vorweisen, aber über die volle Distanz hat er selten gut gespielt. Auch in der Abwehr muss Konstanz reinkommen, das gilt vor allen Dingen für die problematische rechte Seite. Kopplin ist scheinbar nicht mehr erste Wahl. Spielt Johansson jetzt dauerhaft hinten rechts oder kommt gar ein vertragsloser Andreas Hinkel zum VfL Bochum? Blicken wir zurück zu den kleinen Schritten: Ein Sieg in Ingolstadt würde Bochum wieder etwas nach vorne bringen!
Foto: Kaputt aber glücklich - der VfL am letzten Sonntag! (c) by 1848er.eu

Kommentare:

18:48 Marcus hat gesagt…

Ich glaube, das Thema Relegationsplatz ist durch.
1.) Weil der Abstand schon gewaltig ist.
2.) Weil man nicht nur eine gute Mannschaft überholen muss sondern mit Fürth, Düsseldorf, Frankfurt und Pauli vier starke Teams oben hat, von denen man (mindestens) zwei verdrängen müsste.
3.) Weil die Mannschaft noch weit davon entfernt ist, stabil, gut und erfolgreich zu spielen.

Also: Von Spiel zu Spiel schauen und hoffentlich eine kontinuierliche Verbesserung erleben.

Anonym hat gesagt…

Ich sehe das ähnlich wie Marcus. Oben stehen einfach die vier zu starken Teams, die die Aufstiegsplätze unter sich ausmachen werden. Für uns kann es nur darum gehen, sich ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle zu bewegen und eine gute Mannschaft für die nächste Saison zu formen. Die 2. Bundesliga gilt nicht umsonst als eine der stärksten 2. Ligen Europas.