Dienstag, 29. November 2011

+++ Andreas Bergmann ist gefragt: Wird der VfL Bochum jetzt charakterlos? +++

Andreas Bergmann ist ein ruhiger besonnener Trainer. Als er beim VfL das Amt übernahm, sah er seine erste Aufgabe darin, verunsicherten Spielern Selbstvertrauen zu geben, sie zu motivieren und zu stabilisieren. Auf gut deutsch: Zucker geben. Das hat gefruchtet. Nachdem Bergmann den Laden etwas "in den Griff bekommen hatte", stellten sich auch Erfolge ein. Das 0:1 gegen Cottbus war ein Rückschlag und die Mannschaft lernte auch die andere Seite an Andreas Bergmann kennen: Schonungslos wurde die fünfte Heimpleite analysiert. Gebracht hatte es nichts. Ein Debakel in Braunschweig war die Folge. Da fragt man sich als Fan schon, was in der Mannschaft vorgeht? Verunsichert jede kleine Kritik die Mannschaft total? Braucht sie den 34-Spieltage-Schmusekurs? Oder war das die trotzige Antwort der Mannschaft auf den Rundumschlag des Trainers? Wir brauchen keinen Trainer, der uns belehrt ...Das wäre charakterlos - aber leider auch denkbar! Oder haben die Spieler aufgrund der Ziellosigkeit einfach kein Bock mehr? Zugegeben, der VfL ist weit weg von Gut und Böse - jedoch bedarf es nur noch 2-3 solcher Auftritte wie am Sonntag und das Böse ist ganz nah - denn Aachen & Co. punkten! Aufgabe des Trainers und des ganzen Vereins muss es sein, die Spieler in die Pflicht zu nehmen: Auch wenn es keinen Aufstieg geben wird, muss jeder Spieler an sich arbeiten und im Dienst der Mannschaft das optimalste für diese grausame Saison herauszuholen. Doch was soll man vorgeben? Nicht absteigen vielleicht? Nein, danke! Ein einstelliger Tabellenplatz? Mit einer festen Marschroute muss es in die Rückrunde gehen: Denn eines ist sicher: So geht das nicht weiter!
Foto: Da war die Welt noch in Ordnung:
Gegen Aachen feierte die Mannschaft den Sieg mit den Fans!
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