Mittwoch, 11. Januar 2012

+++ Kein Geld und Spieler weg: Wem gehört eigentlich Stanislav Sestak ...? +++


Wir konnten es vor kurzem lesen und hören: Dem VfL Bochum fehlt eine Menge Geld. Knapp eine Million Euro, die eigentlich für zwei Raten à 450.000 € aus dem Transfer von Stanislav Sestak vom türkischen Erstligisten Ankaragücü kommen sollten. Die Thematik ist bekannt: Der Hauptstadtclub ist kronisch pleite, das Präsidium wurde ausgetauscht, die meisten Spieler sind weg und er Club ist abgeschlagen Tabellenletzter in der ersten türkischen Liga. So auch Stanislav Sestak, der zu Bursaspor wechselte. Der VfL hat jetzt die FIFA eingeschaltet, um sich der Sache anzunehmen. Da stellt sich die Frage: Bekommt der VfL Bochum noch das Geld für den Sestak-Transfer? Und weiter: Wem gehört eigentlich Stanislav Sestak? Fakt ist: Ankaragücü hat nicht die komplette Alösesumme bezahlt. Demnach hätte ein Weiterverkauf nicht stattfinden dürfen, da die Transferrechte ja eher beim VfL liegen müssten. Desweiteren stellt sich die Frage, ob beim Transfer von Ankara nach Bursaspor Geld geflossen ist. Mit großer Wahrscheinlichkeit. Hätte dieses Geld nicht direkt von Bursaspor an den VfL gehen müssen? Hier fällt es zum einem schwer die ganze Sachlage einzuschätzen. Aber man muß sich auch die Frage stellen, ob der VfL das ganze nicht etwas "weitsichtig" betrachtet hat und wie die Transferfrage in den FIFA Statuten geregelt ist. Eigentlich heisst es ja in der Geschäftswelt: "Bis zur vollständigen Bezahlung bleibt die Ware Eigentum des Lieferanten". Hätte der VfL das ganze Dilemma vielleicht verhindern können, indem man ein Veto gegen einen Weiterverkauf Sestaks eingelegt hätte? Wir bleiben natürlich an der Sache dran: Vielleicht gehört uns ja noch das rechte Bein von Sestak - mit dem er die meisten Tore schiesst ...

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Holt Stanislav Sestak wieder zurück in die Bundesliga!! So ein toller Stürmer darf nicht in der Türkei verkümmern!!