Sonntag, 29. Januar 2012

+++ Matthias Ostrzolek: Wirklich zu gut für den VfL Bochum...? +++

Am Ende ging es leise und schnell. Matthias Ostrzolek ist zum FC Augsburg gewechselt. Ob auf Leihbasis oder direkt als Verkauf, scheint offiziell noch nicht bestätigt. Ein junger Nachwuchsspieler, ein echter Bochumer Junge, eigentlich das, was der VfL nun langfristig als Zukunftspersonalie angesehen hat, spielt nun eine Liga höher. Wenn auch nur als Ersatzsspieler. Eine Rolle, über die Ostrzolek in seiner jungen Karriere, zuletz auch nicht beim VfL Bochum hinaus gekommen ist. Er spielte bei den Bochumer Amateuren eine eher bescheidene Rolle, ehe ihn Friedhelm Funkel überraschend ins Profilager holte. Ostrzolek spielte eine tolle erste Saison und ging damit auch an sein Limit. Als seine Leistungen zu Beginn der laufenden Saison deutlich nachließen, landete Ostrzolek auf der Bank. Eine Situation, die auch zur Entwicklung eines Profispielers gehört, genau so, das junge Spieler schnell mal in ein Tief fallen. Neu-Coach Andreas Bergmann musste auch improvisieren und besetzte die Position mit Faton Toski. Ostrzolek fühlte sich anscheinend ausgebootet, missverstanden und enttäuscht. Für viele im Lager des VfL unverständlich. Wer ihn in der Hinrunde gesehen hat, dem war klar, das der Junge eine Pause brauchte, um Kraft zu sammeln. Die bekam er auch - doch statt aufzutanken und wieder Gas zu geben, um seine Entwicklung zu fördern, wollte er weg - weil, laut eigener Aussage "auf ihn nicht mehr gesetzt wird". Kopfschütteln. Eigentlich ein feiner Junge, der wohl von Beratern gepusht wurde, um einen Wechsel zu fördern. Jetzt konnte man heute auf Facebook sehen, wie er bereits in Augsburg trainiert hat. Selbst in den Fan-Foren des FCA erschliesst sich der Sinn des Transfers nicht. Für den VfL bedeutet das eine Einnahme, die sicher mehr bringt, als der Spieler wert ist. Dennoch: Für die Position bedeutet das, noch mehr Handlungsbedarf als vorher!

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