Montag, 19. März 2012

+++ Dummheit, Unvermögen und eine schwere Verletzung kosten dem VfL die Punkte in Duisburg! +++

"Die gleiche Scheiße wie jede Woche!", so könnte man kurz und knapp das Fazit aus dem gestrigen Sonntagsspiel des VfL Bochum zusammenfassen! Am Ende steht Bochum wieder ohne Punkte da. Das Ergebnis aus drei Komponenten, die dem Club seit Monaten am Allerwertesten kleben. Die da wären: Dummheit - Es bedarf schon eines Fußballgenies, wenn man solch schöne Eigentore erzielen kann, wie Gelashvili oder Vogt! Unvermögen: Weil man wieder einmal es nicht schafft 90 Minuten Konstanz und eine gleichbleibende starke Leistung zu bringen. Und zum Schluss die Verletzungen: Ein bewusstloser Azaouagh der mit Kieferbruch ins Krankenhaus muß und nicht mal wusste wo er war, ist schon ein alarmierendes Zeichen für die Verletzungsmisere die der Club hat! All das zusammengerührt ergibt die Scheiße 2012 in der der VfL Bochum bis zum Ende der saison stecken wird. Besserung nicht in Sicht. Es begann gut, mit dem herrlich herausgespielten Tor durch Inui und der starken Vorlage von Azaouagh. Dann folgte das unglaubliche Eigentor von Gelashvili. Und fortan verfiel die Bergmann-Truppe wieder in gewohnte Nach- und Fahrlässigkeit. Meiner Meinung ist zu wenig Bewegung im Spiel. Da bietet sich kaum einer an, nur zaghaft wird sich freigelaufen. Es wirkt alles sehr behäbig und ohne Konzept. Zum anderen fällt mir immer wieder auf, mit welch stumpfer Naivität der Ball aus der Verteidigung geprescht wird. Ich habe eine handvoll Situationen beobachtet, wo der jeweilige Abwehrspieler genügend zeit hatte den Ball anzunehmen und mit Bedacht weiter zu spielen. Was passiert: Der Ball wird direkt entweder nach vorne gedroschen oder weggeköpft. So kann kein ordentlicher Spielaufbau gelingen. Als Fazit bleibt die Frage, ob der Club bei der Vorgabe für die kommende Saison bleibt, denn in diesem Zustand, mit dieser Truppe und ohne investionssreiche Verstärkungen, kann ich mir nicht vorstellen, das sich die Situation erheblich verbessert. Hinzu kommt, das die Personaldecke immer dünner wird und es gar keine Alternativen für die Positionen gibt. Spieler wie Heerwagen, Berger und Kefkir, die keine Zukunft haben, bringen leider noch nicht mal mehr eine nennenswerte Ablöse. Viele Baustellen für Jens Todt und Andreas Bergmann...
Foto: (c) by 1848er.eu

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

mir Dabro und Slawo wird der VfL wohl niemehr ein Spiel gewinnen könne !!!!

Danke Bergmann für nichts !