Mittwoch, 13. Juni 2012

+++ Diskussion entbrannt: Wird uns Kevin Vogt wirklich fehlen? +++

Die Fakten sind klar: Etwa 700.000 € überweist der FC Ausgburg an den VfL Bochum für Mittelfeldspieler Kevin Vogt! Damit verlässt ein weiterer "Bochumer Junge" die Castroper Strasse. Ganz im Gegensatz zu dem Modell was Todt und Bergmann ausgaben, nämlich verstärkt auf die eigene Jugend zu setzen. In den Foren führte das zu hitzigen Diskussionen. Meiner Meinung nach, ist diese Richtung absolut die einzig mögliche - ohne Alternative. Der VfL kann sich keine grossen Sprünge mehr auf dem Transfermarkt leisten. Daher ist er auf junge Spieler aus der eigenen Jugend oder anderen Vereinen angewiesen. Dennoch ist der Transfer richtig: Warum? Kevin Vogt ist zwar jung, dennoch konnte er sich in den letzten 12-18 Monaten kaum durchsetzen. Natürlich war er auch verletzt, aber langfristig passte die Verbindung VfL-Vogt einfach nicht mehr. Es ist durchaus vorstellbar und sogar wahrscheinlich, das Vogt in Augsburg ein solider Bundesligaspieler wird. Ähnlich wie Ostrzolek wird das neue Umfeld bei ihm ganz neue Leistungen abrufen. Kann - muß aber auch nicht! Das wird einfach die Zeit zeigen! Der Gegenwert, den der VfL Bochum erzielt, ist daher mehr wert, als die Leistung die man Vogt derzeit erwarten kann. Zudem es natürlich auch genügend Alternativen im eigenen Kader gibt! Leon Goretzka, Bochumer Ausnahmetalent, wird in Kürze einen 4-Jahresvertrag beim VfL unterschreiben und Profi werden. Meiner Meinung ist diese Position mittelfristig und auch langfristig mit dem 17-jährigen besser besetzt! Um nochmal auf das Modell der Jugend zurückzukommen: Der VfL wird leider aus finanzieller Sicht in Zukunft noch öfter gezwungen sein, den einen oder anderen jungen Spieler abzugeben. Erst wenn sich die Perspektive geändert hat, finanziell und sportlich, kann man auch versuchen langfristig auf die Jugend zu bauen!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

besser kann man es nicht ausdrücken. bin zu 100% der gleichen Meinung. Vogt konnte kämpfen aber technisch hatte er viele Defizite.