Freitag, 19. April 2013

+++ Der Messias rief zur Messe: 26.000 kamen und der VfL Bochum gewinnt 3:0 gegen St. Pauli! +++

Bochum im April 2013: Ein Verein erwacht zu neuem Leben, eine Stadt erkennt wieder ihre Liebe zum Verein und ein Mann namens Peter Neururer haucht einer totgeglaubten Fußballmannschaft wieder ein neues Leben ein. Bochum am Abend des 19. April 2013: 26.000 Zuschauern feiern ein Team mit Standing Ovations! Und das an der Castroper Straße! Wer hätte das vor zwei Wochen noch gedacht! Nach einem temporeichen, spannenden und hochklassigen Spiel gewann der VfL auch das zweite Spiel unter Peter Neururer - und das mit 3:0 gegen die immer gefährlich wirkenden St. Paulianer.
Ein Hauch vergangener Tage müssen die Fans des VfL verspürt haben, als sie sich heute Abend auf den Weg an die Castroper gemacht haben. Volle Straßen, lange Schlangen an den Eingängen und eine volle Hütte - es bedarf nur einem Peter Neururer, um eine Stadt, ein Verein und seine Fans wieder zu das zu vereinen, was Bochum brauchte: Eine Einheit! Und das zeigten die Jungs in Blau-Weiß über 90 Minuten. Sie erzwingen Elfmeter, gehen in die Zweikämpfe und fordern Bälle! So die Chronologie des Spiels: Elfmeter Dedic, nach Foul an Kramer, 2:0 Dedic nach Pass von Goretzka und das 3:0 nach Fernschuss Tasaka.
Das liest sich nach einem glatten Sieg, aber der war dennoch hart umkämpft! Ein rasantes Spiel mit hochklassigen Torchancen auf beiden Seiten, ließ erst nach dem 3:0 das Gefühl des sicheren Sieges aufkommen! Am Ende gab es wieder dieses unglaubliche und sehnlichst gewünschte Gefühl: Der VfL Bochum ist wieder eine Einheit und kann den Klassenerhalt schaffen!
Foto (c) by  Gerrit Starczewski 

1 Kommentar:

ulli fiedel hat gesagt…

Zu wahr, um schön zu sein. Was hat Neururer, was seinen Vorgängern fehlte? Charisma,o.k.,aber das besitzen andere Trainer auch.Was befähigt ihn, so ein Gefühl der Gemeinschaft zu erzeugen? Ich weiß nicht, was vor seiner Rückkehr schlimmer war:die Erfolglosigkeit oder die entstandene gleichgültige Haltung angesichts der Erfolglosigkeit.In den Medien war nicht einmal Mitleid mehr spürbar, nur Desinteresse am Niedergang.
Diese "Ja und?"-Situation mit seinem Auftritt in eine "WIR schaffen es gemeinsam"-Perspektive verwandelt zu haben, zeugt von ausgeprägtem psychologischem Gespür. Wenn ich einen Hut besäße, würde ich ihn vor Herrn Neururer ziehen!