Sonntag, 1. Dezember 2013

+++ Bitter für den VfL Bochum: Viele Serien reissen beim 1:2 gegen 1860 München +++

Es ist ein Gefühl der Niedergeschlagenheit. So und nicht anders fühlt man sich als VfL-Fan am Nachmittag des 1. Advent, nachdem der VfL Bochum mit 1:2 gegen 1860 München verloren hat. Es ist bitter, der VfL verpasst dadurch den Sprung an das obere Drittel, welches nun die Gäste anpeilen können und muss wieder aufpassen nicht wieder nach unten zu rutschen.
Bei dieser Heimniederlage rissen gleich mehrere Serien. Zum ersten Mal nach 4 Spielen ohne Gegentreffer musste Andreas Luthe wieder einen Gegentreffer kassieren, nach drei Siegen in Folge ließ der VfL zum ersten Mal wieder Punkte liegen und der Sieg der 60ger war der erste seit 16 Jahren in Bochum!
Doppelt und dreifach bitter die Gegentore. Der VfL fand nicht so gut ins Spiel und nach 10 Minuten kassierte Andreas Luthe den ersten Treffer. Mustergültige Flanke auf Stahl, der schraubt sich hoch und köpft präzise ein. Luthe streckt sich vergeblich. Doch danach sehen wir einen anderen VfL Bochum, im Vergleich zu früheren Spielen. Statt sinn- und konzeptlos anzurennen spult der VfL ein starkes Angriffsspiel ab, setzt die Löwen unter Druck und zwingt sie zu Fehlern. Mehr als verdient der Ausgleich nach 35 Minuten durch Tasaka. Ein Treffer, der in der Entstehung erzwungen wurde, als Tasaka an Kiraly scheiterte und Tiffert nochmal den Ball in den Fünf-Meter Raum passt, wo erneut Tasaka zur stelle ist!
In der zweiten Hälfte dann aber leider wieder das gleiche Bild. Fast wie der erste Treffer folgt nach 61. Minuten die erneute Führung durch Adlung. Der VfL schafft es trotz Kampf, Einsatz und Entschlossenheit nicht den Ausgleich zu erzielen!
Am Ende steht man mit leeren Händen da! Der Aufwand wurde nicht belohnt, es fehlte das letzte stück Kaltschnäuzigkeit. Die Enttäuschung ist zumindest bei mir riesengroß, denn wieder wurde der Sprung nach oben verpasst. Die drei Siege in Folge, die v10 Punkte aus vier Spielen sind nun leider wieder nur halb so viel wert. Nächste Woche geht es zum Überraschungs-Aufsteiger nach Karlsruhe, ohne Florian Jungwirth und Slawo Freier, wo es ein Wiedersehen mit Jens Todt geben wird. Pedda Neururer und sein Team sind da schon zum Punkten gezwungen um nicht ganz den Anschluss an das Mittelfeld zu verlieren.
Slawo Freier, einer der Besten gegen 1860 wird aufgrund der
 5. gelben Karte in Karlsruhe fehlen! (c) by 1848er.eu

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