Dienstag, 11. Februar 2014

+++ Hat Peter Neururer sein Pulver schon verschossen oder kann die Bochumer Mannschaft einfach nicht mehr ? +++

Dunkle Wolken über der Castroper Straße! Eigentlich wollten wir VfL-Fans uns an einer schönen Saison erfreuen. Die ersten Spiele taten das auch! Kontakt zur Spitzengruppe gab es - auch wenn man immer genau dann verlor, als es richtungsweisend nach oben gehen konnte. Zum Beispiel nach 7 Spieltagen: Nach dem 2:0-Sieg bei Greuther Fürth stand der VfL auf Platz 4! Danach ging es bergab: 3 Pleiten in Folge gegen Gegner wie Aalen, Sandhausen und Ingolstadt und die Neururer-Truppe wurde auf Platz 16 durchgereicht. Es ging zwar immer wieder etwas nach oben - doch von einer sorgenfreien Saison in der man auf einen Platz zwischen 8-12 schielt, Tendenz nach oben - ist nicht zu sehen. 
Viel gearbeitet wurde in der Winterpause, Spiele gegen Bundesligisten gingen zwar verloren, aber zeigten Peter Neururer, das man auf dem richtigen Weg sei. 
Dem kann ich nicht zustimmen! Die Probleme im Angriff sind seit Saisonbeginn bekannt. Doch statt gegen "schwächere" Gegner in der Vorbereitung Spielzüge einzustudieren, die das Offensivspiel verbessern testet man gegen Hoffenheim, Dortmund und Gladbach. Unverständlich! Was soll das bringen? Mann kann in solchen Tests die Abwehr einem "Stress-Test" unterziehen, mehr aber auch nicht! 
Die Quittung folgte gegen Frankfurt! Ein Grauen, was wir da zu sehen bekamen! Ich frage mich ob Peter Neururer sein Pulver schon verschossen hat? Er lobt den Nachwuchs, lässt ihn aber auf der Bank und lässt Spieler auf "falschen" Positionen spielen. Er redet Spieler stark, die jetzt merken, das sie gar nicht so stark sind, wie der Trainer ihnen bescheinigte. Das verunsichert jeden einzelnen. 
Daher muß man sich die Frage stellen, ob wir wirklich so stark sind, wie wir uns selber immer einreden? Es ist bedenkenswert, wenn man sieht wie die Frankfurter am Freitag schnell kombiniert haben. Auch kein technisch großartiger Fußball, aber sie haben genau das umgesetzt, was gebraucht wurde. Schnelle gut ausgespielte Konter und eine schnelles umschalten. 
Beim VfL sieht man so was gar nicht. Da stimmt kein Pass, keine Annahme. Hohe Bälle werden ohne Plan in die gegnerische Hälfte zurückgeköpft, ohne darüber nachzudenken, den Ball anzunehmen und passgenau weiter zu spielen. Man erkennt auch immer das gleiche Passspiel. Die Abwehr rückt auf und guckt - ein Mittelfeldspieler kommt dem Ballführenden entgegen, nimmt den Ball auf und spielt ihn zurück oder legt ihn quer. Kein Raumgewinn, kein Vorteil, kein gewonnener Zweikampf - das bedeutet null Effektivität. Das passiert zwei- bis dreimal, danach geht der Ball lang auf die Außenseite oder in die Spitze, wo er verpufft. Das war das Bemühen des VfL Bochum 2014 um ein Tor zu erzielen.
Von Peter Neururer erwarte ich einfach mehr. In der Situation wo er aus guten Spielern ( Kramer, Goretzka usw.) eine Einheit bilden mußte hat er das mit Begeisterung und Hingabe gelöst. Nun sind die Aufgaben aber anders verteilt. Mit neuen (Wunsch!)-Spielern mußte oder durfte er ein neues Gerüst aufbauen, was als Mannschaft funktionieren soll. Aber diese Aufgabe wurde bei weitem noch nicht gelöst!
Christoph Kramer hat Ende Januar im Interview mit Spiegel-Online folgenden bemerkenswerten Satz gesagt: "... aber trainingstechnisch liegen keine Welten zwischen Favre und Neururer, da liegt ein ganzes Universum dazwischen." Da muß wohl eine ganze Menge Wahres dran sein. Frankfurt hat es gezeigt! 
Foto: Von der "Neururerischen" Begeisterung ist in Bochum 
derzeit nichts mehr zu sehen! (c) by www.1848er.eu

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Neururer riecht so gut wie nie ! Ach waren das noch Zeiten wo wir mit Peter 6 spiele am Stück nicht verloren haben und wir immer den selben Pullover sehen konnten oder riechen . Denn der Aberglaube ist Peters feste Trainingseinheit . Wenn ein Spiel mal gewonnen dann spielen die selben Spieler vom Sieg wieder . Auch die Taktik und die Formation wird nicht mehr gewechselt, ach wie modern! Das einzigste was zählt ist der Glaube! 4 innenverteidiger für ein Hallejulia. Wie lang geht's noch gut? Wir werden sehen. Übrigens Spieler des Monats sollte ilsö werden, der hat die Zeichen der zeit erkannt und rettet seinen Marktwert