Freitag, 1. August 2014

+++ Klostermann lehnt Angebot des VfL Bochum wieder ab - Keine Verhandlungen mehr + Klostermann nicht im Kader gegen Fürth! +++

Was geht in einem jungen Mann vor, der gerade einmal ein paar wenige 2. Liga-Einsätze bekommen hat und eigentlich noch in der Jugend spielt. Vor ein paar Wochen schaute ich mir ein internationales Fußballturnier in Ostrach / BaWü  an. 
Der VfL Bochum schickte seine A-Jugend mit Lukas Klostermann. Klostermann verschoss im Elfmeterschießen. Aber das war nicht das entscheidende. Klostermann fiel allein durch seine körperliche Robustheit gegenüber seinen Mit- und Gegenspielern aus. Fußballerisch sah ich dort aber durchaus bessere Jungs kicken.
Nun gut, am Ende hat Lukas Klostermann am gestrigen Donnerstag erneut einen vorgelegten Vertrag als Profi beim VfL abgelehnt. Daraufhin zog der Club das Angebot zurück, es wird auch kein weiteres mehr geben. Die Wege von Klostermann und dem VfL werden sich also spätestens am Vertragsende 2015 trennen.
Angeblich wollte Klostermann eine Ausstiegsklausel haben. In seinem ersten Profivertrag! Na ja, was soll man dazu sagen? War er die treibende Kraft? Oder doch der Berater, der dem Jungen den Kopf verdreht hat?
Am Ende wird Klostermann damit leben müssen. Auch wenn er es jetzt nicht bereut. Eine Chance in Bochum wird er vermutlich nicht mehr bekommen. Warum auch? Wir sollten Jungs an den Profikader heranführen, die für den VfL in Zukunft spielen wollen. Der Club tut gut daran, Klostermann die Bühne 2. Liga nicht zum "Schaulaufen" zu geben.
A-Jugend oder U23 wäre die beste Lösung. Für Samstag ist Klostermann nicht im Kader - aus rein sportlichen Gründen, wie Christian Hochstätter sagte. Nun gut, was soll man auch machen. Man hat ja auch noch eine gewisse Sorgfaltspflicht gegenüber dem Jungen.
Ich sage, man hätte "die Sau" ruhig mal  "dem Pöbel" direkt vor die Kurve stellen sollen - in der Startelf. Mal sehen, wie lange es gebraucht hätte, bis man den "kleinen Lukas" aus dem Kinderparadies ausgewechselt hätte.
Es ist eine Respektlosigkeit gegenüber dem Verein, bei dem er eine erstklassige Ausbildung genossen hat, wo man Geld in ihn und seine Zukunft investiert hat und ihm vertrauen geschenkt hat, indem er 2.Liga Luft schnuppern durfte. Die Zeiten ändern sich. Auch wenn es abgedroschen klingt: Früher hätte es so was nicht gegeben. Heute sind ja selbst die Minderjährigen schon abgezockt. Man muß sich fragen, was denn der Grund für den 18-jährigen Klostermann  war. Allein die Ausstiegsklausel? Glaubt der Junge denn wirklich, das der VfL, der finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, es sich leisten kann, eine Klausel nach der anderen rauszuhauen? Es ist vielleicht das Mindeste an Respekt, dem Club eine "anständige Ablöse" zurückzugeben, wenn der VfL ihn vorzeitig ziehen lässt, weil er es aus finanziellen Mitteln her schon muß! *hust* Man denke an die Goretzka-Kohle ... *hust* 
Am Besten, man verscherbelt den "Balg" nun für eine gute Summe und verdient irgendwann noch mal an der Ausbildungsklausel mit! Soll er in der Reserve des HSV oder sonstwo in der Regionalliga kicken. Ob das allerdings das bessere Sprungbrett in den Profifußball ist, wage ich zu bezweifeln.

Foto: Wird demnächst vielleicht nicht mehr von Funny Heinemann 
Anweisungen bekommen: Lukas Klostermann..


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

LOL Klostermann! Verzockt würde ich mal sagen. Wolfsburg als Sprungbrett? die Wolfsburger kaufen nur fertige Spieler, haben ja auch genug Geld dafür. Bis sich der Klostermann erstmal in der U23 dort durchgesetzt hat vergehen noch 5 Jahre und dann wird er weiter verkauft nach SV Meppen. Durch solche Gier Berater sind schon so manche Profiträume geplatzt! Ich bin mir sicher, wäre Marc Rzatkowski in Bochum geblieben und nicht nach St.Pauli gegangen, würde er diese Saison schon bei einem Namenhaften Klub in der ersten Liga spielen. Aber Gier und Geiz ist ja so geil da die Bescheidenheit zum Erfolg aus den Sinn gerät.

Anonym hat gesagt…

Es ist nicht zu fassen, was sich hier abspielt.
Man kann es nicht glauben.

Anonym hat gesagt…

Es ist nicht zu fassen, was sich hier abspielt. Herzlichen Glückwunsch Herr Klostermann.
So ein Großer sind sie auch nicht.