Freitag, 12. September 2014

+++ Und täglich grüsst das Murmeltier: VfL Bochum trennt sich 1:1 vom Karlsruher SC! +++

Der VfL Bochum hat am heutigen Abend mit dem 1:1 gegen den Karlsruher SC die Tabellenführung verloren, bleibt aber weiterhin ungeschlagen. 
Das Spiel war fast eine exakte Kopie zum Heimspiel gegen Union Berlin und endete wie alle Liga-Heimspiele mit dem gleichen Ergebnis. 
Bochum begann schwungvoll und konsequent, aber nach einer Viertelstunde fanden die Gäste besser ins Spiel. Nach Kempes Flanke konnte Torres die Gäste per Kopf in Führung bringen. Der VfL hatte enorme Probleme: Vor allem auf der rechten Angriffsseite der Gäste, wo Perthel mehrmals überlaufen wurde und so den Badener gefährliche Angriffssituationen bot. Im Mittelfeld fanden Tasaka & Co. kaum ein geeignetes Mittel, um gegen die hoch stehenden Abwehrspieler bzw. die gut gestaffelte Mittelfeldreihe des KSC gefährlich in Aktion zu treten. Man konnte bei den zahlreichen Chancen von Glück sprechen, das es nur bei einem Gegentreffer blieb.
So ging es wie gegen Union mit dem 0:1 in die Kabine. Kurz zuvor musste Patrick Fabian nach einem Zusammenstoß mit einer Gehirnerschütterung ausgewechselt werden. Den Platz in der Innenverteidigung nahm Neuzugang Malcom Cacutalua ein.
In der zweiten Hälfte tat sich erst mal wenig, bis Neururer Terrazino vom Platz nahm und Gregoritsch brachte. Mit dem ersten Ballkontakt nach einer guten Stunde leitete der Österreicher den Angriff ein, Terodde legte auf Latza, der flankte, Tasaka stand am langen Pfosten und hielt den Fuß hin! Der Ausgleich war geschafft. Zu mehr reichte es aber auch nicht. Dafür waren die Karlsruher einfach zu stark. Bemerkenswert mit welcher Robustheit und mit welchem Tempo sie immer wieder den Ball eroberten und gefährliche Konter liefen. Der eingewechselte Forssell konnte leider diesmal nicht als Joker glänzen, Eine Bude wie im Test gegen Gladbach blieb ihm verwehrt. Insgesamt konnte der VfL im Offensivspiel nicht ganz überzeugen. Zu wenig Durchschlagskraft und Effektivität sorgten dafür, das kaum Anspiele auf die Spitzen Sestak/Terodde und Forssell kamen. 
Nach drei Remis im eigenen Stadion läuft der VfL Bochum auf einem schmalen Grad: Bisher haben die Siege in Aue und Braunschweig für die große Euphorie gesorgt, mit den Heimspielen war man bisher zufrieden. Jetzt ist die Neururer-Elf aber auch zu Hause gefragt: Sicher waren Fürth, Berlin und der KSC starke Gegner, aber gegen vermeintlich "Kleinere" müssen auch mal drei Punkte eingefahren werden. Sonst ist der VfL schnell wieder eine Mannschaft mit "Heimschwäche".

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