Sonntag, 28. September 2014

+++ VfL Bochum erlebt in Heidenheim ein 0:5-Debakel! +++

Fast hätte der VfL Bochum wieder auswärts 5:1 gespielt... Okay, der war fies, mußte aber sein. Irgendwie sollte der VfL-Fan ja die erste Niederlage der Saison ironisch verarbeiten können. Es hat uns also nun auch erwischt. Und dann auch noch so richtig! Das 0:5 beim 1.FC Heidenheim soll die höchste Zweitliga-Niederlage der Vereinsgeschichte gewesen sein. Ich habe das noch nicht überprüft, mag das aber gerne glauben.
Die Heidenheimer machten von Anfang das, was dem VfL gar nicht behagt. Sie standen hoch und griffen die Westfalen schon frühzeitig an. Die Abwehr und das Mittelfeld der Bochumer produzierte so einen Fehler nach dem anderen. Hinzu kam der Ausfall von Celozzi, der auf der linken Abwehrseite von Tobias Weis vertreten wurde, was gründlichst misslang.
So traute man seinen Augen nicht, was sich da nach 3-stündiger Anfahrt so ereignete. Marc Schnatterer, der "Steven Gerrard von Heidenheim", konnte Schalten und Walten wie er wollte. Als wenn man um seine Stärken nicht schon im Vorfeld wußte. Wie wäre es da mal mit "doppeln" gewesen? 
Nun ja, besser mal so eine Klatsche, als eine ganze Niederlagenserie mit einem Gegentreffer mehr. Hoffentlich lernen die Herren Lizenzspieler daraus, das Auswärtsspiele keine "Selbstläufer" sind. In Bochum muß man nun schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommen. Willkommen im Alltag - am Freitag kommt dann der 1.FC Nürnberg. 
Entweder mit neuem Trainer ( und mit neuem Selbstvertrauen) oder mit einem Erfolgserlebnis gegen Kaiserslautern ( und mit Aufwärtsrend). Da darf sich der VfL nicht noch mal solche Fahrlässigkeiten erlauben. 
Höhepunkt einer langwierigen Rückfahrt war ein Stau am schönen Bodensee, den eine ältere Dame nutzte und auf einem kleinen LKW-Parkplatz an der B31 in einer zweideutigen Pose saß. Ich fragte meinen Mitfahrer Martin, ob die Oma kotzen würde. Nein entgegnete er mir, "sie betet". Genau in diesem Moment stand die Dame auf und zog sich ihre Schiesser-Miederware hoch. Von vorne - mit Blick auf alles, was man nicht sehen möchte! Der Tag war jetzt wirklich gelaufen ...
Das positive an diesem Sonntag: Ab morgen kann Peter Neururer wieder zum Friseur gehen! 

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