Samstag, 28. Februar 2015

+++ 3:3-Wahnsinn des VfL gegen Frankfurt: Bochum verliert zwei Punkte und Thomas Eisfeld! +++

Wir VfL-Fans sind ja schon einiges gewohnt. Aber das Spiel gestern gegen den FSV Frankfurt war selbst für eingefleischte Freunde der Bochumer Ballerotik zu viel. Vom Regen in die Traufe, eine Achterbahnfahrt der (Fan)-Gefühle, wie soll man dieses 3:3 anders beschreiben?
Fakt ist: Die Verbeek-Truppe hätte dieses Spiel niemals mehr aus der Hand geben dürfen. Wir sahen einen sensationellen Fußball. Tribünenbesucher mussten sich zwicken, um zu prüfen, ob sie nicht wirklich träumten. Andere schauten verdutzt auf ihre Eintrittskarte: Tatsächlich, sie befanden sich an der Castroper Straße, nicht im Camp Nou. 
Es gab nicht wenige, die feststellten, das diese erste Halbzeit das Beste gewesen ist, was der VfL in den letzten 4-5 Jahren auf heimischen Boden abgeliefert hatte. Und so war es auch: Wir sahen sogar 70 Minuten Power-Fußball, wir sahen Traumkombinationen - es lief ein Rädchen ins andere. Frankfurt wurde von der Spielfreude der Bochumer überrollt. Losilla, Latza, Gündüz und Eisfeld ließen den Hessen im Mittelfeld keine Zeit zum Durchatmen. Das 1:0 durch Terrazino war eine Augenweide. Den Ball nach einer Ecke volley anzunehmen, hätte man sich vor einiger Zeit zu Hause nicht mal der Zeugwart getraut.
Eine Farce, das es zur Pause nur 1:0 stand, da waren sich alle einig. Aber in der zweiten Hälfte ging es so weiter: Eine Kombination wie aus dem Bilderbuch - zwischen Losilla und Eisfeld, schloss der Neu-Bochumer mit dem 2:0 ab. Spätestens da war klar: Der Drop ist gelutscht.
Es wird Aufgabe des Trainers sein, zu analysieren, was da schief ging: Denn Frankfurt fand urplötzlich ins Spiel. Verbeek sagte anschließend, das es sein Fehler war Forssell zu bringen. Wie auch immer er das meinte. Er hätte vielleicht da schon auf Absicherung gehen müssen und einen Zahirovic anstelle eines Stürmers bringen sollen. 
Und natürlich gehört es zur Bochumer Geschichte, das eine Ex-Graupe gegen seinen alten Club trifft. Mit Dedic Anschlusstreffer witterten die Frankfurter urplötzlich Morgenluft. Aber selbst dadurch ließ sich der "VfL 2015" nicht beirren und legte mit dem Traumtor von Latza nach: Was danach kam ist Geschichte. Eisfeld foult im Sechzehner, sieht (unverständlich) Rot, denn es war keine Notbremse und die Gäste verkürzen auf 3:2. 
Danach in Unterzahl lagen die Nerven blank. "Man muß nicht nur mit dem Herz, sondern auch mit dem Kopf spielen", wird Verbeek danach sagen. Das 3:3 in der Nachspielzeit durch Kapplani, reißt Bochum aus dem Reich der Träume. 
Die Mannschaft sollte hier das Positive aus der Sache ziehen und an den Nachlässigkeiten arbeiten. Denn: Wir haben 70 Minuten Traumfußball gesehen! Kopf hoch, VfL!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Lieber Herr Dietz,

Sie als Zweitliga Schiedsrichter hätten es ihrem Kollegen Dennis Aytekin aus der Ersten Liga gleich machen können und auf diese Schwachsinns Regel der Dreifachbestrafung, pfeifen können, rot, Elfmeter, Tor. Nein wir sind ja nicht der BVB, da hat Herr Aytekin, Nuri Sahin diese Bestrafung erspart. Wir sind nur der VfL, da wird diese Regel eiskalt durchgezogen. Mit solchen wischi waschi Regeln können Schiedsrichter weiterhin machen wozu sie Lust habe.

Glück Auf
Angry �� Macke

Anonym hat gesagt…

An alle VFler.
Leute kommt ins Stadion und unterstützt dieses tolle Team!! Der Zuschauerzuspruch gestern war ein Witz, gemesen an der Leistung. Was hat Verbeek aus dieser Truppe gemacht, tolle Spielzüge, breite Brust, blindes Verständnis untereinander. Einziger Ärger, der Schiedsrichter, Gelb gegen Eisfeld wäre korrekt gewesen.

Herbert D. aus B. hat gesagt…

Hola,
die Tabelle lügt doch - oder ?
Ich hab am Freitag nachem Spiel gekuckt wo wir in der Tabelle stehen, und bin natürlich
Oben angefangen. Jetz müssen wir doch, nach den zuletzt gezeigten Leistungen, 4.5.oder 6. sein.
Upps - 11.,12. - datt kann doch nich war sein!! Und dann hab ich´s erst richtig realisiert.
Wieder NUR unentschieden. Ich war zwar (wieder mal) enttäuscht aber nicht sauer !!
Das war wirklich super, super Klasse - und das zweite Tor war das Beste seit Hansi Griegers Seitfallzieher in den 60zigern !!
Hoffentlich schafft es C.H. die Mannschaft einigermaßen zusammen zu halten. Ich denke da speziell an Gregoritsch, Eisfeld
und auch an Weis der langsam Fuß zu fassen schien. Dann wächst da vielleicht was zusammen, mit Verbeek, was zusammen gehört.
Und - ett muss ja noch Luft nach Oben sein - für die nächste Saison !
Ich freu mich auf jeden Fall wieder auf Freitag.
Saludos y GlückAuf.