Donnerstag, 12. Februar 2015

+++ Mit Eisfeld und Fabian gegen Braunschweig • Verbeek nicht nur auf der Pressekonferenz sehr laut • Boulevardpresse bringt Ex-Bochumer mit Salafismus in Zusammenhang! +++


Neues von der Castroper Straße kurz und kompakt: Wie Philipp Rentsch von "Westline" zu berichten wusste, hat VfL-Trainer Gertjan Verbeek das heutige Training mehrfach unterbrochen und seinen Unmut über die erbrachten Leistungen kundgetan. Immer wieder gab es Anweisungen über Spielzüge und taktisches Verhalten.
In den Trainingsteams zeichnete sich ab, das Neuzugang Thomas Eisfeld gegen Braunschweig in der Startelf stehen wird. Patrick Fabian kehrt nach seinem Nasenbeinbruch zurück ins Team. Der Kapitän wird mit einer Spezialmaske spielen. Terrazzino spielte ebenfalls im A-Team, das könnte dann bedeuten das Stanislav Sestak erstmal auf der Bank sitzen müsste.
Etwas harmonischer als letzte Woche ging die Pressekonferenz mit Gertjan Verbeek von statten. Die Bochumer Presse muss sich scheinbar erstmal an die etwas raue Art des Holländer gewöhnen, aber auch dieser hat nach letzter Woche scheinbar ein paar Verhaltensregeln auferlegt bekommen. Die Pressekonferenz des VfL, die oben verlinkt ist, hat leider eine grauenvolle akustische Qualität. Wir können dafür nix.
In dieser Woche hat der VfL weiterhin ein Verbot im Zusammenhang mit den Ultras Bochum verhängt. Die Feuerwehr wird in Zukunft keine Choreographien mehr genehmigen, von Vereinsseite wurde den Ultras die Erlaubnis im Stadion einen Infostand zu führen, verboten. Diese müssen ihre "Zelte" nun woanders aufschlagen.
Die Boulevardpresse und auch diverse andere Medien, wie z.B. der Reviersport, nehmen heute eine Geschichte der BILD reißerisch auf, in der davon die Rede ist, das der Ex-Bochumer Mimoun Azaouagh in der Salafisten-Szene verkehre. Zeitungen schreiben, das "Aza" vom Staatsschutz beobachtet würde, Ausgaben des Korans in der Frankfurter City verteilen würde und eine Menge Geld auf fragwürdige Bankkonten eingezahlt hat. 
Für diese Art von Berichterstattung, erntete heute vor allem der Reviersport ziemlich harsche Kritik in sozialen Netzwerken. Wie viel Wahrheit in diesem Artikel steckt, ist völlig unklar.
Für das Spiel gegen den BTSV sind derzeit rund 10.000 Karten verkauft worden, davon 2.000 in Braunschweig. Der VfL rechnet mit 15.000 Besuchern. 

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