Samstag, 25. April 2015

+++ 0:2 Niederlage gegen Kaiserslautern wirft den Vfl Bochum weiter zurück! +++

Ein Umbruch besteht aus vielen kleinen Schritten. Auch mit Rückschlägen, aber man sollte im Betrachten des Ganzen immer einen Fortschritt erkennen. Der VfL Bochum ist seit Jahren im Umbruch. Und ist auf diesem Weg der kleinen Schritte immer wieder stehengeblieben, vom Weg abgekommen oder zurückgegangen.
Scheinbar sieht es auch dieses Jahr so aus. Nach der 0.2 Heimpleite gegen den 1.FC Kaiserslautern scheint der Verbeek-Effekt schon verpufft zu sein. Die Spielermasse ist zu dünn um die vielen Ausfälle zu kompensieren. Abwanderungswillige Spieler dürfen nicht mehr spielen oder bringen schlechte Leistungen. Und der Reizpunkt "Fernsehgeld-Tabelle" interessiert die Herren Profis scheinbar nicht.
So läuft der VfL Bochum Gefahr wieder abzurutschen. Dorthin, wo man dieses Jahr auf keinen Fall wieder landen wollte. In Abstiegsregionen. Noch ist es nicht dramatisch, aber nach vier Niederlagen in Folge - auch wenn es überwiegend gegen Top-Teams ging - wird es ungemütlich an der Castroper Straße.
Was soll man denn noch ändern? Man kann nix mehr tun. Hoffen, das der eine oder andere verletzte Spieler zurückkommt und darauf hoffen, das man in Hamburg gegen St. Pauli, in Aalen und zu Hause gegen Sandhausen noch die nötigen 5-6 Punkte holt.
Die Niederlage gestern kann man getrost verdauen. Der Gegner war leider zu stark und abgeklärt. Selbst nutzte man die wenigen Chancen nicht. Das mag gegen schwächere Gegner noch reichen. Aber Fakt ist: Der Gegner hat Verbeeks Taktik schon längst durchschaut. Und er selbst hat keine Idee gegen pressende Gegner eine Lösung zu finden. Das war teilweise auch schon unter Neururer so. Das Spielermaterial gibt es nicht her, hier variabel zu spielen. Insbesondere dann, wenn die Abwehr so viele Lücken und Defizite aufzeigt. Leider bleibt auch hier Patrick Fabian nicht unverschont. Meiner Meinung ist er schon seit einigen Spielen der Schwachpunkt in der Defensive. Beim 0:1 lässt man sich erst überlaufen und Fabian kommt zu spät. Beim 0.2 verliert er den Zweikampf gegen Hofmann.
Es ist zu wünschen das die Mannschaft in dieser Saison noch zu einem versöhnlichen Ende kommt. Und das Christian Hochstätter die Schwachpunkte punktuell verstärken kann. Um in der kommenden Spielzeit den so wichtigen Schritt nach vorne zu machen!

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