Montag, 4. Mai 2015

+++ Klasse gesichert: Aber VfL-Fans zittern beim 4:2-Sieg in Aalen bis zur letzten Minute! +++

Nach vier Pleiten in Serie hat der VfL Bochum beim abstiegsbedrohten VfR Aalen mit 4:2 gewonnen und kann danach so gut wie sicher für die kommende 2-Liga Saison planen.
Simon Terodde merkte man die Erleichterung an: Mit seinem (Hinter)kopfball zum 2:0 sicherte sich der Stürmer nicht nur den vorentscheidenden Weg zum Sieg auf der Ostalb sondern erstürmte auch wieder die Spitze der Torjägerliste. Sein 16. Saisontreffer wird aber erst mal der letzte Saison. Wegen eines überflüssigen "hohen Beins" sah Terodde die 5. Gelbe Karte und fehlt im Heimspiel gegen Ingolstadt.
Mit Perthel auf der linken Abwehrseite bekamen die Bochumer mehr Stabilität in der Defensive. Was nicht negativ gegenüber Nicolas Abdat gemeint ist. Seine ganze Routine zeigte Perthel schon nach wenigen Minuten als er erst einen Aalener versetzte und dann auf Bulut flankte, der den Ball zum 0:1 versenkte. Das Bulut das fehlt was ein Perthel schon lange hat, nämliche Erfahrung zeigte sich wenige Minuten später: Nach einem Foul an ihm und einem Gerangel sah er mit dem Aalener Feick die rote Karte. Dieser gab Bulut eine kleine Backpfeife. Bulut revanchierte sich mit einem Schubser. 
Als noch Terrazino und die Aalener mit einem sehenswerten Eigentor auf 4:0 für den VfL erhöhten, befand man sich schon gedanklich auf der Siegerstraße. Doch Gertjan Verbeek kritisierte zurecht, das man derzeit beim VfL Bochum nicht mal eine 4:0 Führung als sicheres Polster nehmen kann. Foul von Fabian ( mal wieder ...) und ein schneller Angriff schon stand es nur noch 2:4. Viel hätte nicht mehr gefehlt und in der Schlussminute wäre noch der dritte Treffer gefallen. Luthe parierte den Schuss mit der Innenseite seiner Hacke.
Die rund 400 VfL-Fans feierten so den fast sicheren Klassenerhalt. Für diesen Trip hatten Sie nicht nur fast 500 km auf sich genommen, sondern womöglich auch noch eine nasse heimfahrt. Nieselregen und das in einem unüberdachten Gästeblock: Auch das gibt es noch in der zweiten Liga! Wo eigentlich noch? Der absolute Hohn der Gastgeber ist es aber dafür noch 16,00 € Eintritt zu verlangen.
Zum Vergleich: Einen Tag zuvor bezahlten einige der Fantastic-Supporters beim Spiel Leverkusen-Bayern 15,00 € für den Gästeblock: Überdacht - und mit etwas anderem fußballerischem Niveau. Na ja, vielleicht lag es bei beiden Spielen ja auch nur an der Gastmannschaft ...

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

16 € für einen unüberdachten Stehplatz.Und dann gabs auch nur alkoholfreies Bier. Gastfreundschaft geht anders.